Das Motto des World University Service ist: "Wer eine gute Idee hat, soll sie auch umsetzen“. Dies bedeutet für uns, Ideen im Bildungsbereich zu realisieren, bildungspolitische Plattformen zu bieten und sich für die Entwicklung von eigenen Bildungsprojekten und Programmen von Studierenden und Hochschulangehörigen in Deutschland, aber auch in internationalen Bildungsprojekten, zu engagieren. Denn: Internationale Bildungskooperationen sind auch eine Frage der Solidarität (ZEP 2011, 34/2). Kurz, es war und ist das Ziel der WUS-Aktiven, sich für das Menschenrecht auf Bildung einzusetzen, wie es auch in der Lima Deklaration dank der Inititiative des WUS verabschiedet wurde. Das Menschenrecht auf Bildung umfasst auch die humanitäre Versorgung und Wiederaufbauhilfe nach Kriegen, Katastrophenhilfe nach Erdbeben, Tsunamis und Überschwemmungen und bildungspolitische Entwicklungsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Unser Beitrag

Der WUS entwickelt Vorschläge zur besseren Beratung und Studienbegleitung ausländischer Studierender und publiziert die Ergebnisse von Projekten und Studien in unregelmäßigen Abständen in der AUSZEIT. Desweiteren fördert WUS die Selbstorganisation ausländischer Studierender in Netzwerken, so zum Beispiel die bundesweiten Organisationen von Studierenden, u. a. aus Äthiopien, Chile, China, Eritrea, Ghana, Griechenland, Indonesien, Kamerun, Marokko, Palästina, Peru, Türkei und Vietnam. Insbesondere wenn Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Exilanten nach Deutschland flüchten müssen, unterstützt WUS die Exilstudierenden bei der Organisation von Vereinigungen. Dank dieser Netzwerke können ehemalige "Flüchtlinge" nach Ende der Diktaturen in ihren Ländern zu Entwicklungshelfern werden, die soziale und gerechte Strukturen in ihren Heimatländern aufbauen und zur Redemokratisierung beitragen können.