Bund stärkt Nachhaltigkeits- und Entwicklungspolitik

(März 2026) Die Bundesregierung hat zu Jahresbeginn 2026 zentrale Weichen für die Weiterentwicklung ihrer Nachhaltigkeits- und Entwicklungspolitik gestellt. Bundeskanzler Friedrich Merz berief turnusgemäß den neuen Rat für Nachhaltige Entwicklung. Das 15-köpfige Gremium berät die Bundesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und soll künftig stärker zu einem bürgernahen, handlungsorientierten Aktionsplan beitragen. Der Rat bündelt Expertise aus Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt, Finanzwesen und Kommunen und bekennt sich zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs).

Parallel dazu stellte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) am 12. Januar 2026 das Reformpapier „Zukunft zusammen global gestalten“ vor. Ziel ist es, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit strategischer, fokussierter und partnerschaftlicher auszurichten. Im Mittelpunkt stehen die Überwindung von Hunger und Armut, die Stärkung von Frieden und nachhaltiger Sicherheit sowie der Ausbau wirtschaftlicher Kooperation für gerechtes Wachstum. Zugleich sollen multilaterale Allianzen gestärkt und internationale Partnerschaften vertieft werden.

Beide Entscheidungen unterstreichen den Anspruch, nationale Nachhaltigkeitspolitik und internationale Entwicklungszusammenarbeit enger zu verzahnen.

Info: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Stresemannstraße 94, 10963 Berlin, www.bmz.de