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Alabali Radovan zu Studie zum Zusammenhang von Entwicklungszusammenarbeit und Exporten

(September 2026) Die Universität Göttingen hat im Juli 2026 eine Studie veröffentlicht, die den Zusammenhang zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Exporten im Zeitraum von 2005 bis 2024 untersucht. 

Dabei wurden in Bezug auf Deutschland unter anderem folgende zentralen Ergebnisse festgehalten: 1 Euro Entwicklungszusammenarbeit geht mit 2,50 Euro zusätzlichen deutschen Exporten einher. Außerdem haben diese Exporte dazu beigetragen, ca. 380.000 Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen und zu sichern. Zusätzlich wurden durch die Entwicklungszusammenarbeit langfristige Partnerschaften und Netzwerke geprägt, von denen deutsche Unternehmen profitieren können. Die vollständige Studie ist unter folgendem Link nachzulesen: https://uni-goettingen.de/de/document/download/b9f5c510d590a250623fd559fe069313.pdf/DB258.pdf 

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hat sich nun zu den Ergebnissen der Göttinger Studie geäußert: „Wer bei Entwicklungspolitik nur sieht, was Deutschland ausgibt, übersieht, was Deutschland dadurch gewinnt. […] Ich habe gerade in Indonesien erlebt, wie groß das Interesse an deutscher Technologie und deutschen Investitionen ist. In einer Welt, in der der Wettbewerb um Märkte, Rohstoffe und Partner härter wird, können wir es uns nicht leisten, anderen das Feld zu überlassen. Gute Entwicklungspolitik hilft unseren Partnern – und sie liegt ganz klar im Interesse Deutschlands.“ Zu der Indonesien-Reise, die Alabali Radovan anspricht, ist in diesem Newsletter ein eigener Beitrag veröffentlicht worden.

Info: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Stresemannstraße 94, 10963 Berlin, Tel. 030 185350, poststelle[at]bmz.bund.de, https://www.bmz.de/de/aktuelles/aktuelle-meldungen/studie-universitaet-goettingen-entwicklungszusammenarbeit-323558