(Juli 2026) In der Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 6. Juni (Ausgabe Nr. 128) hat Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge – Direktorin des German Institute of Development an Sustainability (IDOS) – einen Kommentar zu unter anderem dem weiter sinkenden Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) veröffentlicht. So sei der Haushalt des BMZ im Jahr 2026 auf 10,06 Milliarden Euro gesunken ¬– dies entspricht einem Rückgang von fast 27 Prozent gegenüber dem Jahr 2022.
Hornidge bezeichnet die Haushaltskürzungen im BMZ und im Bereich der Wissens- und Forschungskooperationen als kurzsichtig, da in der derzeitigen Weltlage die geopolitische Lage Deutschlands und Europas zunehmend auch über nicht-staatliche Kooperationsformate ausgehandelt würde. Die Professorin für Globale Nachhaltige Entwicklung an der Universität Bonn sieht klare Handlungsaufträge für die Bundesregierung: Zunächst dürfe es keine weiteren Kürzungen bei der Wissenschaftsförderung, der internationalen Wissenskooperation und der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik geben. Des Weiteren müsse Deutschland gezielt wissenschaftliche Kooperationen mit Wissensstandorten in Asien, Afrika und Lateinamerika fördern und möglichst langfristige und gerechte Wissenspartnerschaften aufbauen. In einer Zeit der geopolitischen Umbrüche dürften ihrer Meinung nach internationale Wissenskooperationen kein Luxus sein, vielmehr müsse die strategische Notwendigkeit anerkannt werden.
Den vollständigen Beitrag der Frankfurter Rundschau finden Sie unter folgendem Link: https://www.fr.de/wirtschaft/gastwirtschaft/bundesregierung-kuerzt-internationale-wissenskooperation-um-27-prozent-94337755.html
Das IDOS ist ein weltweit führendes Forschungsinstitut und ein wichtiger Think-Tank für globale nachhaltige Entwicklung und internationale Entwicklungspolitik mit Sitz in Bonn. Es wurde im Jahr 1964 als Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) gegründet.
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