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Bundesrat gedenkt der Verfolgung von Sinti, Roma und Jenischen im Nationalsozialismus

(Januar 2026) Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung vom 19. Dezember 2025 der Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an Sinti, Roma und Jenischen gedacht. Der Bundesratspräsident und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, hielt zu Beginn der Sitzung eine Gedenkrede mit anschließender Schweigeminute.

"Etwa 500.000 Sinti, Roma und Jenische fielen dem Rassenwahn der Nationalsozialisten zum Opfer, ihr kulturelles Erbe wurde zum großen Teil zerstört. Wir sprechen heute erneut unsere unverbrüchliche Solidarität mit den Überlebenden, ihren Nachfahren und ihren Familien aus“, so Bovenschulte. 

Bereits seit über 30 Jahren lädt der Bundesrat am letzten Plenartag des Jahres Vertreterinnen und Vertreter der Opferverbände der Sinti und Roma zu einer Gedenkveranstaltung in den Bundesrat ein. Damals hatte sich der Bremer Bürgermeister a. D. Klaus Wedemeier als Bundesratspräsident zusammen mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma dafür eingesetzt, den 16. Dezember als festen Gedenktag für den Genozid an den Sinti und Roma einzurichten.

Info: Senatskanzlei Bremen, Am Markt 21, 28195 Bremen, Tel. 0421 36154406, senatspressestelle[at]sk.bremen.de, https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/bundesrat-gedenkt-der-verfolgung-von-sinti-roma-und-jenischen-im-nationalsozialismus-479127?asl=bremen02.c.732.de