(September 2026) Die Energiewende ist eine globale Herausforderung – doch wie kann sie dabei auch global gerecht gestaltet werden? Dieser Frage widmet sich das neue Forschungs- und Kooperationsprojekt der Leibniz Universität Hannover (LUH) und Niedersachsen.GLOBAL.
Im Mittelpunkt steht der Lithiumabbau in Südamerika. Lithium ist ein wichtiger Rohstoff für Batterien und damit für die Transformation hin zu einer klimafreundlicheren Energie- und Mobilitätsversorgung. Gleichzeitig hat der Abbau weitreichende soziale und ökologische Auswirkungen, insbesondere auf die indigenen Gemeinschaften in der chilenischen Atacamawüste.
Das Forschungsprojekt „At the Crossroads of Global Just Energy Transition: EU's Lithium Policy and Its Impact on Indigenous Communities in South America's Lithium Triangle“ möchte internationale Energiepolitik, Menschenrechte und lokale Perspektiven stärker miteinander verbinden.
Niedersachsen.GLOBAL wird sich dafür einsetzen, die Perspektive einer global gerechten Energiewende in Niedersachsen sichtbar zu machen. Damit trägt das Projekt zur Diskussion um Nachhaltigkeitsziel 7 „Bezahlbare und saubere Energie“ bei und zeigt: Eine nachhaltige Energieversorgung muss nicht nur klimafreundlich, sondern auch sozial und global gerecht sein.
Info: Niedersachsen.GLOBAL, Hausmannstraße 9–10, 30159 Hannover, Tel. 0511 391650, info[at]niedersachsen.global, www.niedersachsen.global