(März 2026) Am 6. März trafen sich im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin die für Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Ministerinnen und Minister der jeweiligen Länder zu einem politischen Austausch. Anlass war eine Einladung der Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan, wie aus einer Pressemitteilung der Bremer Senatskanzlei vom 9. März hervorgeht.
Eines der Hauptthemen war die Frage, wie Bund, Länder und Kommunen trotz knapper Mittel enger zusammenarbeiten können, um eine zukunftsfähige und wirksame Entwicklungszusammenarbeit zu gewährleisten. Zudem wurde besprochen, wie die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft gestärkt werden kann. Bremen schlug vor, insbesondere solche Partnerschaften zu unterstützen, innerhalb derer bereits langjährige Beziehungen bestehen.
Die Staatsrätin Nancy Böhning unterstrich, dass die Länder weiterhin bereit seien, Verantwortung zu übernehmen und das BMZ zu unterstützen. Zugleich sei es wichtig, verlässliche gemeinsame Strukturen für Programme in Konsolidierungszeiten zu schaffen.
Außerdem würdigte Böhning die klare Haltung der Bundesministerin zu den Themen Gleichstellung und Frauenrechte, insbesondere im Zusammenhang mit dem Beitritt Deutschlands zur internationalen SheDecides-Bewegung als Reaktion auf die Ausweitung der sogenannten „Global Gag Rule“ in den USA.
Info: Senatskanzlei Bremen, Pressestelle des Senats, Am Markt 21, 28195 Bremen, Tel. 0421 36154406, senatspressestelle@sk.bremen.de, https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/laender-setzen-zeichen-fuer-gemeinsame-entwicklungszusammenarbeit-482151?asl=bremen02.c.732.de