(Januar 2026) Der Beirat des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit hat einen umfassenden Beschluss zur Weiterentwicklung der Gedenk- und Erinnerungskultur zur Zeit des Nationalsozialismus gefasst. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem Ende der Zeitzeugenschaft, zunehmendem Antisemitismus und nachlassendem historisch-politischem Wissen formuliert der Beirat konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Zivilgesellschaft.
„Wenn die Erinnerung verblasst, wird es schwieriger, Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen. Das Gedenken an die nationalsozialistischen Verbrechen ist ein zentraler Bezugspunkt unserer Erinnerungskultur“, betont Staatssekretärin Susi Möbbeck.
Der Beirat empfiehlt unter anderem den Aufbau digitaler Zeitzeugenarchive und die Entwicklung innovativer Bildungsformate wie Avatare, um das Gedenken auch ohne persönliche Zeitzeugenschaft lebendig zu halten. Um einem nachlassenden historisch-politischen Wissen entgegenzuwirken, sollten Gedenkstättenbesuche und digitale Lernformate für junge Menschen ausgebaut werden.
Den Beiratsbeschluss sowie weitere Informationen zum Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit finden Sie unter folgendem Link: https://demokratie.sachsen-anhalt.de/news-details/staerkung-der-gedenk-und-erinnerungskultur-in-sachsen-anhalt-demokratiebeirat-empfiehlt-neue-wege-einzuschlagen-1
Info: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg, Tel: 0391 5674608, ms-presse[at]ms.sachsen-anhalt.de, https://www.sachsen-anhalt.de/lj/politik-und-verwaltung/service/politik-aktuell/pressemitteilungen?tx_tsarssinclude_pi1%5Baction%5D=single&tx_tsarssinclude_pi1%5Bcontroller%5D=Base&tx_tsarssinclude_pi1%5Buid%5D=623030&cHash=f7eb5e9d7e328079d20e8eafd960ba14