Stilisierte Feder mit danebenstehendem Schriftzug "Bremen"

Gedenken an die Opfer des Völkermords in Namibia

(August 2026) Am 11. August 2026 hat der jährliche Tag des Gedenkens und der Begegnungen  am Antikolonialdenkmal im Nelson-Mandela-Park in Bremen stattgefunden. Damit sollte ein Beitrag zur Diskussion über die koloniale Vergangenheit Bremens geleistet werden, insbesondere in Bezug auf den Völkermord in Namibia. Sowohl Finanzsenator Björn Fecker als auch Dr. Thomas Köcher von der Landeszentrale für politische Bildung Bremen haben mit ein paar Grußworten die Einführung übernommen, danach hat die Bremer Ethnologin Silke Seybold einen Vortrag zu folgendem Thema gehalten: „Über postkoloniale Provenienzforschung und die Frage der Rückgabe. Ein Blick auf die Herero-Sammlung aus Namibia im Übersee-Museum Bremen“.

Damit wurde der Frage nachgegangen, wie man heute mit den rund 300 Objekten aus dem Besitz der Herero im Bremer Museum umgeht und unter welchen Bedingungen eine Rückgabe möglich ist.

Anschließend hat Manfred Hinz Worte des Gedenkens ausgesprochen, gefolgt von einer Schweigeminute und Blumenniederlegung. Moderiert wurde der Gedenktag von Virginie Kamché, Mitglied des Afrika-Netzwerkes und Vorsitzende des Landeskolonisierungsbeirats Bremen.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung und ihrem kolonialen Hintergrund finden sich auf dem Flyer unter folgendem Link: https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/media.php/13/20260811_Flyer%20Koloniales%20Erbe.pdf
 

Info: Senatskanzlei Bremen, Pressestelle des Senats, Am Markt 21, 28195 Bremen Ansprechperson: Tobias Peters, Tel. 0421 3612098, tobias.peters[at]lzpb.bremen.de, https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/gedenken-an-die-opfer-des-voelkermords-in-namibia-488343?asl=bremen02.c.732.de