Hessen: Ministerpräsident Rhein gedenkt zum 80. Todestag Anne Frank

(März 2025) Am 28. Februar gedachte Ministerpräsident Boris Rhein Anne Frank und bezeichnete ihr Tagebuch als eindringliche Mahnung gegen Unmenschlichkeit und Hass. Die gebürtige Frankfurterin fiel 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen dem Holocaust zum Opfer. 

In seiner Rede betonte Rhein: „Anne Frank hat in ihrem Tagebuch eindrücklich geschildert, was aus einer Gesellschaft werden kann, wenn Unrecht, Hass und Unmenschlichkeit die Oberhand gewinnen. Wir müssen uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass sich so etwas nie wiederholt.“ Weiter empfiehlt er das Tagebuch von Anne Frank als Lektüre, auch für Erwachsene. Es sei ein wertvolles Zeugnis über den Holocaust und zugleich ein Plädoyer für Verständigung, Frieden und Menschenrechte, so der Ministerpräsident.

Der Regierungschef verwies darauf, dass die Landesregierung ihr Engagement gegen Israel- und Judenfeindlichkeit in dieser Legislaturperiode verstärkt habe. „Wir können und werden es nicht dulden, dass Jüdinnen und Juden 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ihren Glauben aus Angst vor antisemitischer Hetze und Gewalt nicht offen leben können“, sagte Rhein. Staatssekretär Uwe Becker agiere derweil als Bindeglied zwischen Regierung, Verbänden sowie den jüdischen Gemeinden.

Info: Hessische Staatskanzlei, Georg-August-Zinn-Straße 1, 65183 Wiesbaden, Tel. 0611 320, info[at]stk.hessen.de, https://staatskanzlei.hessen.de/presse/ministerpraesident-rhein-zum-80-todestag-von-anne-frank