(März 2026) Die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda lebt vom Engagement zahlreicher Beteiligter, die internationale Zusammenarbeit konkret und auf Augenhöhe gestalten. Eine zentrale Rolle spielen die kommunalen Partnerschaften: Verwaltungen, Bildungsinstitutionen und Verbände beider Länder tauschen sich fachlich aus, entwickeln gemeinsame Projekte und lernen voneinander.
Beim 7. Ruanda-Netzwerktreffen in der Mainzer Staatskanzlei kamen Vertreterinnen und Vertreter der 13 bestehenden Partnerschaften zusammen. Im Mittelpunkt standen der Erfahrungsaustausch, die Weiterentwicklung der Kooperation sowie Perspektiven für zukünftige Vorhaben.
Ministerpräsident Alexander Schweitzer betonte, der kommunale Austausch stärke fachliche und interkulturelle Kompetenzen und setze wichtige Impulse für die eigene Verwaltungsarbeit. Staatssekretärin Heike Raab würdigte das langjährige Engagement und hob hervor, dass kommunale Partnerschaften gelebte internationale Verantwortung darstellen.
Ein Beispiel ist das 2025 umgesetzte Agroforst-Projekt der Verbandsgemeinde Hachenburg und der Universität Koblenz in der Region Gisagara. Es verbindet Umwelt- und Ressourcenschutz mit sozialer Teilhabe. Seit über 40 Jahren steht die Partnerschaft mit Ruanda dabei für gegenseitiges Lernen und solidarisches Handeln auf kommunaler Ebene.
Info: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Peter-Altmeier-Allee 1, 55116 Mainz, Tel. 06131 160, buergerbuero[at]stk.rlp.de, www.rlp.de/regierung/staatskanzlei