Stilisierte Feder mit danebenstehendem Schriftzug "Niedersachsen"

Niedersächsische Landwirtschaftsministerin spricht mit Landwirtinnen aus Kenia und Tunesien

(September 2026) Anlässlich der Veranstaltung „FRAUEN. LANDWIRTSCHAFT. ZUKUNFT. Von Afrika bis Niedersachsen: Frauen gestalten das Land“ in Hannover hat Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte mit den Landwirtinnen Mary Obara aus Kenia und Souad Mahmoud aus Tunesien sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landwirtschaft, Kirche und Frauenverbänden gesprochen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie sich strukturelle Benachteiligung von Frauen in der Landwirtschaft überwinden lässt. 

Denn: Frauen tragen weltweit einen unverzichtbaren Anteil zur Landwirtschaft und Ernährungssicherheit bei, haben gleichzeitig aber geringere Chancen auf Landbesitz, Kapital, Förderung und unternehmerische Verantwortung. Im Gespräch sollte außerdem die Frage diskutiert werden, was Frauen aus Niedersachen, Kenia und Tunesien bei der Überwindung dieser Nachteile voneinander lernen können.

„Wir können voneinander lernen und gemeinsam daran arbeiten, Frauen gleiche Chancen auf Land, Kapital, Wissen und Entscheidungsmöglichkeiten zu eröffnen. Gleichstellung ist deshalb keine zusätzliche Aufgabe neben der Agrarpolitik, sondern ein Bestandteil guter Agrarpolitik. Frauen müssen gleichberechtigt Zugang zu Land, Kapital, Förderung und Wissen haben und an Entscheidungen beteiligt sein. Das ist eine Voraussetzung für eine zukunftsfähige Landwirtschaft“, begründet Staudte Niedersachsens beabsichtigte verstärkte Berücksichtigung von Frauen in der Landwirtschaft. 

Info: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Calenberger Straße 2, 30169 Hannover, Tel. 0511 1200, pressestelle[at]ml.niedersachsen.de, https://www.ml.niedersachsen.de/presse/pressemitteilungen/frauen-in-der-landwirtschaft-austausch-mit-afrikanischen-bauerinnen-253265.html