(August 2026)Auf Initiative des Ministers für Internationales und Chefs der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen (NRW), Nathanael Liminski, hat die Landesregierung NRW neue entwicklungspolitische Leitlinien beschlossen. Liminski möchte dadurch gleichberechtigte Partnerschaften aufbauen und fördern: „Auch wir können von den Erfahrungen anderer Länder und Regionen hinsichtlich ihrer Transformationsprozesse viel lernen. Faire, gleichberechtigte Partnerschaften, die die Interessen und Expertise beider Seiten einbeziehen, schaffen Raum für Austausch und Vernetzung.“
Die Landesregierung arbeitet in ihrem entwicklungspolitischen Engagement unter anderem eng mit dem Bund und Nichtregierungsorganisationen zusammen, aber auch mit Diaspora-Initiativen, Religionsgemeinschaften und Wissenschaftseinrichtungen. Im März 2026 wurden mithilfe von Vertreterinnen und Vertretern dieser und weiterer Organisationen die neuen Leitlinien erarbeitet.
Mit den neuen Leitlinien sollen die Interessen der Landesregierung und Ihre Verantwortung in der „Einen Welt“ mit Entwicklungszusammenarbeit und globalen Partnerschaften verbunden werden. „Denn Stabilität, Wohlstand und Sicherheit entstehen lange nicht mehr allein innerhalb nationaler Grenzen. […] Entwicklungspolitische Aktivitäten und globale Kooperation sind Bausteine, um Wohlstand zu sichern, die Umwelt zu schützen, als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig und als Lebens- und Arbeitsort für eine vielfältige Gesellschaft weiterhin lebenswert zu sein“, fasst Liminski die Wichtigkeit von entwicklungspolitischer Zusammenarbeit und den neu erarbeiteten Leitlinien zusammen.
Info: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Horionplatz 1, 40213 Düsseldorf, Tel. 0211 83701, presse[at]stk.nrw.de, https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesregierung-beschliesst-neue-leitlinien-fuer-entwicklungspolitische