(Mai 2026) Für das Land Berlin hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey, die überarbeiteten entwicklungspolitischen Leitlinien für das Land Berlin beschlossen. In den überarbeiteten Leitlinien, die sich auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beziehen, werden fünf zentral e entwicklungspolitische Handlungsfelder benannt.
Ziel ist es laut Franziska Giffey, das Engagement aller Berlinerinnen und Berliner zu stärken, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Der Kampf gegen globale Ungleichheit beginne dabei mit ehrlicher Reflexion und konkretem Handeln vor Ort.
Dafür sollen die neuen Leitlinien als Orientierungsrahmen für die entwicklungspolitische Arbeit des Landes Berlin dienen und besonders in Bereichen wie Förderpolitik, Bildungs- und Informationsarbeit, öffentlicher Beschaffung und internationalen Kooperationen wirken. Der Fokus wird auf die Inlandsarbeit gelegt, um globale Fragen wie gerechte Wirtschaftsstrukturen, Klimagerechtigkeit, sowie den Abbau von Rassismus und Diskriminierung vor Ort in Berlin zu thematisieren. Daher wenden sich die Leitlinien an die Berliner Verwaltung und ihre Partner.
Die Leitlinien sollen eine Grundlage für vielfältige entwicklungspolitische Aktivitäten und Entscheidungen bilden. Diese werden durch die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe koordiniert und durch eine Vielzahl an Nichtregierungsorganisationen, Verbänden und gemeinnützigen Unternehmen umgesetzt. In Kooperation mit der Verwaltung sollen sie stetig weiterentwickelt werden.
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