Thüringen erfolgreich bei der Integrationsministerkonferenz 2026

(Mai 2026) Im Rahmen der diesjährigen Integrationsministerkonferenz (IntMK) hat sich Thüringens Integrationsministerin Beate Meißner für eine verlässliche Unterstützung besonders schutzbedürftiger Geflüchteter stark gemacht. Gemeinsam mit weiteren Bundesländern bringt Thüringen federführend zwei zentrale Initiativen auf den Weg, die traumatisierte Menschen stabilisieren und neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen den Weg in unsere Gesellschaft ebnen sollen.

Ein Antrag Thüringens thematisiert etwa das Schließen der Versorgungslücke zur Regelfinanzierung für Psychosoziale Zentren. Studien zeigen, rund 30 Prozent der geflüchteten Menschen leiden unter schweren psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Die Psychosozialen Zentren leisten hier unverzichtbare Arbeit, stoßen jedoch an finanzielle Grenzen.

„Wir haben auf tragischste Weise bereits mehrfach erleben müssen, was es bedeutet, wenn Traumata, die die Menschen, die zu  uns kommen, auf ihrer Flucht mitbringen, unbehandelt und ungesehen bleiben. Ich sehe es als unsere Pflicht für ein sicheres Zusammenleben an, dass wir dieses Thema mit einer soliden Finanzierung angehen. […]“,so Integrationsministerin Meißner im Rahmen der IntMK.

Info: Thüringer Ministerium für Justiz, Migration und Verbraucherschutz, Werner-Seelenbinder-Straße 5, 99096 Erfurt, Tel. 0361 573511000, poststelle[at]tmjmv.thueringen.de, https://justiz.thueringen.de/aktuelles/medieninformationen/detailseite/21-2026