Internationale Studierende leisten wichtige Beiträge zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung von Herkunfts- und Aufnahmeländern. In Gastländern spricht man von „Brain Gain“, da internationale Absolvent*innen Innovationen fördern, Hochschulen bereichern und zur Fachkräftesicherung beitragen, besonders in alternden Gesellschaften des Globalen Nordens. Demgegenüber steht das Problem des „Brain Drain“, wenn qualifizierte junge Menschen nicht in ihre Herkunftsländer zurückkehren und dort dringend benötigtes Humankapital fehlt. Zwischen diesen Polen existieren jedoch vielfältige Formen transnationalen Engagements, etwa durch Rücküberweisungen oder Netzwerke. Diskutiert werden politische Rahmenbedingungen, Herausforderungen internationaler Studierender sowie die Frage, wie Wissen, Talente und kulturelle Vielfalt gerechter genutzt werden können.