(Februar 2026) Vom 27. bis 29. Januar fand zum ersten Mal das deutsch-ostafrikanische Wirtschafts- und Investitionsforum „Invest.EastAfrica!“ in Frankfurt am Main und Berlin statt. Dieses Forum wurde durchgeführt von der Hessischen Staatskanzlei, der East African Community (EAC), dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, dem East African Business Council, der Deutschen Industrie-und Handelskammer sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem World University Service (WUS). Die Wirtschaftsregion in Ostafrika besteht aus den Ländern Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, Ruanda, Somalia, Südsudan, Tansania und Uganda und soll 2026 laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ein BIP-Wachstum von rund sechs Prozent aufweisen.
Das Land Hessen plant durch dieses Projekt Brücken zu bauen. „Ostafrika ist mit seinen mehr als 320 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ein wichtiger Zukunftsmarkt für hessische Unternehmen – dynamisch, innovationsstark und strategisch relevant“, betonte Manfred Pentz, Minister für Internationales in Hessen. Pentz ergänzte, dass vor allem im Hinblick der auf die Digitalisierung beide Seiten nachhaltig voneinander lernen können. Neben KI und Digitalisierung wurden weitere Bereiche, wie Agribusiness, Pharma- und Gesundheitswirtschaft thematisiert. Interessierte Unternehmen werden vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft bei der Kontaktaufnahme und Umsetzung unterstützt.
Beim Forum waren unter anderem der ehemalige Ministerpräsident Hessens, Prof. Dr. Roland Koch, der am ersten Tag die Keynote-Rede hielt. Das Forum endete in Berlin am 29. Januar, wo Ergebnisse und Kooperationen vorgestellt und politisch eingeordnet wurden.
Info: Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft e. V., Friedrichstraße 206, 10969 Berlin, Tel. 030 20607190, info[at]afrikaverein.de, https://www.afrikaverein.de/insight-africa/news/investeastafrica-neues-wirtschafts-und-investitionsforum-in-frankfurt-und-berlin-deutschland-und-ostafrika-vertiefen-zusammenarbeit/