(April 2026) Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan ist Ende März nach Jordanien gereist, um sich ein Bild von der Lage in der Region zu machen. Hauptthemen waren die politischen und wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs und die Situation der syrischen Flüchtlinge sowie die Lage in den palästinensischen Gebieten.
Die Bundesministerin betonte, sie sei als Zeichen ihrer Solidarität für den Nahen Osten nach Jordanien gereist. Zugleich unterstrich sie, dass Themen wie Stabilität, Sicherheit und Perspektiven auch im unmittelbaren Interesse Deutschlands lägen.
Jordanien ist ein wichtiges Partnerland für das Entwicklungsministerium und befindet sich in einem regional von Instabilität geprägten Umfeld. Das Land steht unter erheblichem Druck – unter anderem durch ausgeprägte Wasserknappheit sowie seine Rolle als eines der wichtigsten Aufnahmeländer für Geflüchtete in der Region. Zurzeit trifft der Krieg das Land in einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs, was sich auf den Tourismus und den Handel stark auswirkt und die Versorgung der Geflüchteten demzufolge beeinträchtigt.
Alabali Radovan führte politische Gespräche mit jordanischen Ministerinnen und Ministern, in denen es auch um die Lage in Gaza und dem Westjordanland ging. Denn mehr als die Hälfte der Menschen, die in Jordanien leben, haben palästinensische Wurzeln und leiden besonders unter dem Irankrieg.
Info: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Stresemannstraße 94, 10963 Berlin, Tel. 030 185350, poststelle[at]bmz.bund.de, https://www.bmz.de/de/aktuelles/aktuelle-meldungen/alabali-radovan-reise-jordanien-298046