Alles nur noch rechts in Lateinamerika und was machen die sozialen Bewegungen?

Wohin man schaut, nur noch rechte und ultrarechte Regierungen und Parteien in Lateinamerika

Online-Veranstaltung am 18. November 2026 um 19.30 Uhr

Was geschieht aktuell in Mittel- und Südamerika? Die meisten Regierungen sind rechts oder ultrarechts. Venezuela ist ein Protektorat der USA, Nicaragua eine Diktatur, in Brasilien will der Sohn des rechten Ex-Präsidenten Bolsonaro Präsident werden, Kuba wird massiv bedroht, die meisten Regierungen haben sich unter dem “Schirm” der USA begeben, in derem Interesse China gegenüber. 

All das ist die Grundlage für eine notwendige Diskussion: Was sind die Gründe dafür, dass Regierungen wie in Kolumbien, Ecuador, Peru, Chile oder Bolivien gewählt wurden? Was bedeuten diese Entwicklungen für die Zivilgesellschaft und für die solidarische Zusammenarbeit mit engagierten Organisationen? Und vor allem: Was bedeuten diese politischen Veränderungen für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt? Welche Möglichkeiten haben soziale Bewegungen und zivilgesellschaftliche Organisationen, sich für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Demokratie und ein friedliches Zusammenleben einzusetzen?

Mit Carlos Herz, Umweltaktivist, politischer Analist, Doktor der Anthropologie und Magister in Regierungswissenschaften und Public Policy an der Päpstlichen Katholischen Universität von Peru (Pontificia Universidad Católica del Perú).

Die Veranstaltung findet auf Spanisch mit deutscher Übersetzung statt.

Veranstalter: Arbeitskreis München-Asháninka des Nord Süd Forum München e. V.