Drei Personen stehen im Freien vor einem Kohle-Förderturm.

Planspiel „Welt.Weit.Wirtschaft – Globale Lieferketten, Wirtschaftsinteressen und Menschenrechte erleben“

Der Kohleabbau in El Cerrejón, Kolumbien, ist die Grundlage des neuen Planspiels „Welt.Weit.Wirtschaft“ von PBI Deutschland. Schüler:innen schlüpfen in Rollen aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Medien und Zivilgesellschaft und erleben globale Lieferketten.

Im Zentrum steht der Konflikt zwischen Zwangsumsiedlungen, Wasserknappheit und bedrohten Menschenrechtsverteidiger:innen und der deutschen Energieversorgung samt gesetzlicher Sorgfaltspflichten. Ausgelöst durch ein behördliches Prüfverfahren verhandeln die Gruppen in einem moderierten Dialog über Lösungen, etwa Entschädigungen, unabhängige Kontrollen oder einen stufenweisen Lieferstopp. Medienschlagzeilen und Ereigniskarten verschärfen die Lage.

Statt Frontalunterricht: echte Interessenkonflikte, Machtverhältnisse und Verhandlungsdruck. Schüler:innen reflektieren Perspektiven und Handlungsspielräume und hinterfragen ihre Rolle als Konsument:innen und künftige Arbeitnehmer:innen.

Zielgruppe: Berufsschüler:innen, Oberstufe, junge Erwachsene
Dauer: ca. 5 Zeitstunden
Gruppengröße: 15–30 Personen
Ort: in Präsenz im Raum Hamburg oder Berlin
SDGs: 7/8/10/12/13/16

Lernziele: 

► Die Jugendlichen verstehen globale Zusammenhänge zwischen Rohstoffabbau, Lieferketten und Menschenrechtsverletzungen 

► Die Jugendlichen erlernen Wissen über gesetzliche und freiwillige Instrumente der Unternehmensverantwortung 

► Die Jugendlichen reflektieren ihre eigene Rolle als Konsument:innen und künftige Arbeitnehmer:innen und lernen konkrete Handlungsoptionen kennen

Mögliche Termine: 16., 17. und 19.11.

Teilnahme-Beitrag: 150€

Buchungs-Anfragen: David Mauer, bildungsprojekt@pbi-deutschland.de