Weniger Ungleichheiten in den entwicklungspolitischen Leitlinien der Länder

Weniger Ungleichheiten in den entwicklungspolitischen Leitlinien der Länder

Baden-Württemberg

Nachhaltigkeitsstrategie:

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Stärkung der Akzeptanz und kultureller Vielfalt
  • Effektive Bekämpfung von Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit und Rassismus
  • Stärkung der Integrationskraft vor Ort
  • Mobilität muss für alle bezahlbar bleiben
  • Durch Erwerbstätigkeit Schutz vor Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung schaffen

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Schwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Einbindung BNE in der schulischen, außerschulischen und beruflichen Bildung

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Erhöhung der Beschäftigungsquote von Frauen auf 60 %
  • Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen verbessern

 

Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg 2011

 

Entwicklungspolitische Leitlinien:

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Mit den Ursachen von Ungleichgewichten auf beiden Seiten auseinandersetzen

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Globales Lernen inner- und außerhalb der Schule fördern
  • Entwicklungspolitische Kompetenzen in Forschung und Lehre ausbauen
  • Internationalisierung des Lehrangebots und Inhalts
  • Schulpartnerschaften
  • Ausbau der Partnerbeziehungen zwischen Hochschulen aus Baden-Württemberg und Entwicklungsländern

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Verbesserung der Chancengleichheit für Frauen

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Fokus auf Menschen mit Migrationshintergrund und Diasporagemeinschaften als Akteurinnen und Akteuren der Entwicklungspolitik
  • Partnerschaft mit Burundi

 

Entwicklungspolitische Leitlinien für Baden-Württemberg 2013

Bayern

Nachhaltigkeitsstrategie

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Erhöhung der Chancengleichheit und Erwerbsbeteiligung von Menschen mit Behinderung
  • Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten entsprechend dem Bayerischen Integrationsgesetz (BayIntG)
  • Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Migrantinnen und Migranten insbesondere Anreize für eine erhöhte Erwerbsbeteiligung von Migrantinnen

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Jungen Menschen eine individuelle Bildungschance eröffnen
  • Ausschöpfen vorhandener Bildungspotentiale gewährleisten
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) soll faktisches Wissen zur Nachhaltigkeit und Kompetenzen fördern, um eine gesellschaftliche Transformation zur Nachhaltigkeit aktiv mitzugestalten
  • Bewusstseinsbildung und Förderung von Gestaltungskompetenzen mit Blick auf nachhaltige Lebensweisen ist sowohl Aufgabe der schulischen Bildung wie auch Aufgabe der außerschulischen Bildung im Rahmen der Jugendarbeit
  • Zu den Schwerpunkten der Jugendarbeit zählt u.a. die Aufklärung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, ihren Eltern sowie pädagogischen Fachkräften im Umgang mit digitalen Medien und den Risiken der Digitalisierung wie etwa Cybermobbing, Verbreitung von Hate Speech und Fake News
  • Extremismus-Prävention über Angebote der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus
  • Kurse zur Rechtsbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Schaffung einer familienfreundlichen und chancengerechten Unternehmenskultur zur Stärkung der Geschlechtergerechtigkeit und der Selbstbestimmung von Frauen

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Verantwortung übernehmen: Gezielte Unterstützung der Entwicklung einzelner Staaten, Stärkung ihrer Eigenverantwortung und Entwicklung langfristiger Partnerschaften
  • Weiterer Ausbau der internationalen Vernetzung Bayerns

 

Bayerische Nachhaltigkeitsstrategie

 

Entwicklungspolitische Leitsätze

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Die Werte, auf deren Grundlage die Vereinten Nationen die Millenniumsziele verwirklichen wollen – Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Gerechtigkeit, Toleranz, Achtung vor der Natur, gemeinsam getragene Verantwortung – macht sich der Freistaat Bayern zu eigen

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Identitätsbildung durch entsprechende Bildung und Wissensvermittlung
  • Bildung fördern zur besseren Entscheidungsfindung bezüglich der Auswirkung der eigenen Handlungen
  • Unterstützung von schulischen und außerschulischen Maßnahmen im Rahmen des „Globalen Lernens“

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen und unterstützt deren inländische Projektarbeit

 

Entwicklungspolitische Leitsätze des Bayerischen Landtags 2016

Berlin

Die 17 Nachhaltigkeitsziele in Berlin

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Schutz vor Diskriminierung, Abbau von (institutioneller) Diskriminierung und die Förderung einer Kultur der Wertschätzung von Vielfalt
  • Sensibilisierung von Gesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik für das Recht auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung
  • Stärkung von Demokratie und Menschenrechten durch Unterstützung demokratischer Alltagskultur in Bildungseinrichtungen und Sozialräumen

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Alle Lernenden können gleichberechtigt und möglichst diskriminierungsfrei eine kostenlose und hochwertige Grund- und Sekundarschulbildung abschließen
  • Alle Lernenden erwerben Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen
  • Alle Menschen haben gleichberechtigten Zugang zu einer erschwinglichen und hochwertigen fachlichen, beruflichen und tertiären Bildung einschließlich universitärer Bildung
  • Alle Kinder und Jugendliche erhalten Zugang zu hochwertiger und diversitätssensibler frühkindlicher Bildung, Betreuung und Vorschulbildung, damit sie auf die Grundschule vorbereitet sind
  • Für das lebensbegleitende Lernen können alle Menschen auf umfangreiche Möglichkeiten zur persönlichen wie beruflichen Weiterbildung und Erwachsenenbildung zugreifen

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Förderung der eigenständigen Existenzsicherung von Frauen
  • Zugang und Teilhabe von Frauen an Wirtschaft und in Wissenschaft verbessern
  • Geschlechtergerechte Bildung in der Schule
  • Frauen und Mädchen vor Diskriminierung und Gewalt schützen

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Kommunale und internationale Instrumente der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit
  • Kooperationen in europäischen und internationalen (Städte-)Netzwerken sowie interregionale Kooperationen wie das europäische Städtenetzwerk EUROCITIES oder die Oder-Partnerschaft
  • Internationale Initiativen wie Projekte in Indonesien und Indien
     

Die 17 Nachhaltigkeitsziele in Berlin. Beispiele für die Umsetzung auf Landesebene (2021)

 

Entwicklungspolitische Leitlinien

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Aktive Bekämpfung von jeder Form von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Erkenntnis zur globalen Gleichberechtigung und der Bereitschaft zum Voneinander Lernen
  • Globale Bildung zu fördern
  • Konzentration auf internationale Bildungsarbeit
  • Ausrichtung der Bildungspolitik an den Prinzipien des Lernens in globalen Zusammenhängen
  • Finanzielle Förderung von Einrichtungen und Projekten der entwicklungsbezogen Bildungsarbeit sowie von Entwicklungspolitischen Zusammenhängen
  • Internationalisierung des Lehrpersonals an Schulen, auch und besonders unter Einbeziehung der migrantischen Potenziale
  • Schaffung von Angeboten zur Förderung einer sachgerechten und reflektierten Urteilsbildung und Entscheidungsfindung
  • Ausbau Berlins als internationaler Lernstandort mit international ausgerichteten Studienfächern
  • Internationale Hochschulkooperationen

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Werben für den Respekt für andere Lebensformen

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Verstärke Kooperation der Berliner Wirtschaft mit Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit in Form von integrierten Vorhaben oder Entwicklungspartnerschaften
  • Ausbildungsprojekte von Berliner Unternehmen besonders in Entwicklungs- & Schwellenländern
  • Internationale nachhaltige Kooperationsprojekte im Infrastruktur- & Gesundheitsbereich

     

Entwicklungspolitische Leitlinien des Landes Berlin (2012)

Brandenburg

Landesnachhaltigkeitsstrategie

 
SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Maßnahmen zur Armutsprävention und Unterstützung von sozial Benachteiligten durch das Land
  • Aktualisierung der Seniorenpolitischen Leitlinien (2017)
  • Erstmalige Erarbeitung einer Zuzugsstrategie
  • Laufende Anpassung der Themen des Landesintegrationskonzeptes (2017) an neue Anforderungen und Migrationsentwicklungen

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Verringerung der Anzahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss von aktuell 7  Prozent auf 5-6 Prozent bis 2030
  • Betreuungsquoten erhöhen
  • Anzahl der BNE-zertifizierten außerschulischen Einrichtungen erhöhen
  • Laufendes Monitoring des 12-Punkte-Plans zur Verbesserung der Bildungsqualität
  • Entwicklung einer Strategie zur gezielten Stärkung der digitalen Kompetenzen unterschiedlicher Zielgruppen (insbesondere auch von Seniorinnen und Senioren, Verbraucherinnen und Verbrauchern, etc.)
  • Umsetzung des Erwachsenenbildungsgesetzes unter Berücksichtigung von Lebenslangem Lernen und Nachhaltigkeitsaspekten
  • Evaluierung des Landesaktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung (2013)

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Stetiger Ausbau von Frauenschutzeinrichtungen (Familienplätze, ambulante Beratungsstellen, Interventionsstellen) bis 2030
  • Steigerung der Repräsentation von Frauen in der Politik bis 2030
  • Erarbeitung eines Familienberichts mit familienpolitischen Handlungsempfehlungen

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Verstetigung der Höhe der öffentlichen Ausgaben für Entwicklungspolitik bis zum Jahr 2030
  • Optimierung der bestehenden Partnerschaften und Projekte in Land und Kommunen bis zum Jahr 2030

     

Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Brandenburg (2022)

 

Entwicklungspolitische Leitlinien 

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Integration, Migration und Entwicklungszusammenarbeit müssen als Einheit betrachtet werden
  • Wertschätzender Umgang mit kultureller Vielfalt im eigenen Land (Gesellschaft, Politik, Wirtschaft)
  • Weltoffenes Handeln & verantwortungsvolle Entwicklungspolitik

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Entwicklungspolitische Bildungsarbeit als Teil des globalen Lernens und Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Bildungsarbeit gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit mitinbegriffen
  • Umsetzung des „Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung“
  • Unterstützung von Schulpartnerschaften , welche im Rahmen des globalen Lernens und der Entwicklungszusammenarbeit Möglichkeiten einer erweiterten Kommunikation und Zusammenarbeit darstellen.

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Gleichstellung von Frauen & Männern zentrales Thema

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Zusammenarbeit mit EU, BMZ, Stiftungen, Kirchen etc.

 

Entwicklungspolitische Leitlinien der Landesregierung Brandenburg (2016)

Bremen

Nachhaltigkeitsbericht

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Landesaktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus
  • Rahmenkonzept Gesellschaftliche Teilhabe & Diversity

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Die fachliche Bildung und die Erziehungsziele sind in Schulgesetz, Schulverwaltungsgesetz, Bildungsplänen der Fächer und übergreifenden Dokumenten (z. B. geplante Orientierungsrahmen) festgeschrieben und Grundlage des professionellen Handelns
  • Verankerung einer fachbezogenen, fächerverbindenden und breitenwirksamen BNE in der Lehrkräfteaus- und -fortbildung

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Landesstrategie für Gendergerechtigkeit im Erwerbsleben und Entgeltgleichheit
  • Landesaktionsplan „Frauen und Kinder vor Gewalt schützen“

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • enge Partnerschaften im Globalen Süden: Windhoek (Namibia), Durban (Südafrika)
  • Solidarpartnerschaft mit Region Odessa (Ukraine)

     

Nachhaltigkeitsbericht der Freien Hansestadt Bremen (2023)

 

Entwicklungspolitische Leitlinien 

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Barrierefreie Gestaltung von Veranstaltungen, Reisen und Fach)Austäuschen
  • Teilhabe als Gegenstand von Fachaustausch, Workshops und gemeinsamen Projekten zur Weiterentwicklung von Strukturen und Angeboten
     
SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • BNE von der Kita über die Schulen bis zur Hochschule mit festem Platz in den Lehrinhalten zu verankern

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Beitrag zur Herstellung von Chancengleichheit
  • Entschieden gegen Diskriminierung von und Gewalt gegen LGBTIQ für die Realisierung von gleichen Rechten für alle

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Bremen pflegt internationale Partnerschaften mit Städten aus dem Globalen Süden: z.B.  Durban (Südafrika), Windhoek (Namibia)
     

Entwicklungspolitische Leitlinien der Freien Hansestadt Bremen Fortschreibung (2022)

Hamburg

Hamburgs Nachhaltigkeitsbericht

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Förderung von Inklusion und Barrierefreiheit
  • Hamburger Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
  • Hamburger Ambulantisierungsprogramm
     

 

 SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Strukturelle Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in allen Bildungsbereichen
  • Unterstützung von Bildungseinrichtungen und Einzelakteuren bei der Qualitätsentwicklung ihrer BNE Angebote
  • Bereitstellung außerschulischer Bildung durch bspw. „Lernwelten“
  • Reduzierung von sozialen Zugangsbarrieren
  • Förderung digitaler, frei zugänglichen Angebote
  • Ermöglichen von Hochschulübergreifenden Kooperationen durch digitale Plattformen
  • Hochschulzugang für Geflüchtete wird gefördert
  • Förderung von preisgünstigen Wohnraum für Studierende

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Einführung & Weiterentwicklung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms (GPR)
  • Aktionsplan zur Akzeptanz geschlechtlicher/sexueller Vielfalt
  • Einführung & Verstetigung des Gleichstellungsmonitors
  • Verankerung der Gleichstellungswirksamen Haushaltssteuerung
  • Schutz vor geschlechterspezifischer Diskriminierung und Gewalt

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Förderung von globaler Gerechtigkeit – Engagement im Bereich Fairer Handel
  • seit 1989: „Kommunale Entwicklungspartnerschaft mit der Kommune León (Nicaragua)
  • Städtepartnerschaft/kommunale Klimapartnerschaft mit Dar es Salaam (Tansania)

     

Hamburgs erster Nachhaltigkeitsbericht (2023)

 

Es liegen keine entwicklungspolitischen Leitlinien vor.

Hessen

Nachhaltigkeitsstrategie

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Anzahl an 18- bis unter 25-Jährige ohne bzw. mit niedrigem Bildungsabschluss verringern
  • Lebenslanges Lernen
  • Öffentliche Ausgaben für Bildung
  • Ausbau eines geeigneten Netz von Bildungseinrichtungen und Weiterentwicklung von bestehenden Einrichtungen
  • Schulen unter der Dachmarke „Nachhaltigkeit lernen in Hessen“
  • Förderung der nachhaltigen Entwicklung an Schulen

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Private Wirtschaft & öffentlicher Dienst sollen Zielgrößen zur Erhöhung des Frauenanteils auf den obersten Führungsebenen festlegen und darüber berichten

Nachhaltigkeitsstrategie Hessen Ziele und Indikatoren (2024)

 

Entwicklungspolitische Leitlinien

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Bürgerschaftliches Engagement stärken und Dialog intensivieren
  • Unterstützung hessischer Initiativen und Organisationen im In- & Ausland durch projektbezogene Förderung
  • Gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung, Religion, Hautfarbe und politischer Ausrichtung

 

 SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Globales Lernen auf breiter Basis dauerhaft verankern
  • Implementierung von BNE in allen Bildungsbereichen

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Nachhaltige Fortschritte kommen aufgrund der vielfältigen Potenziale, die Frauen für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung eines Landes besitzen, nicht ohne die aktive Teilhabe von Frauen aus

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Entwicklungszusammenarbeit als Partnerschaft „auf Augenhöhe“, komplementär und subsidiär, im Sinne einer Querschnittaufgabe
  • Fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen e. V. (EPN Hessen)
  • Hessisches Verbindungsbüro in Hanoi (2008)
  • Hochschulkooperationen in Vietnam
     

Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit der Hessischen Landesregierung (2025)

Mecklenburg-Vorpommern

Es liegen keine entwicklungspolitischen Leitlinien und keine Nachhaltigkeitsstrategie vor.

Niedersachsen

Nachhaltigkeitsstrategie

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Migrantenorganisationen sind bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten eingebunden
  • Die Strukturen von Migrantenorganisationen sind gestärkt und ihre Arbeit professionalisiert
  • Wissenstransfer und -austausch mit Entwicklungsländern findet vor Ort statt
  • Menschen aller Generationen (in Niedersachsen oder in dem jeweiligen Land) begegnen sich
  • Menschen in Entwicklungsländern führen einen aktiven Lebensstil und erhalten ihre Gesundheit

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Die Anzahl an frühen Schulabgängerinnen und Schulabgänger, ohne (Fach-)Hochschulreife oder abgeschlossene Berufsausbildung verringern
  • Bildungsstand der Bevölkerung erhöhen
  • Ganztagesbetreuung von Kindern ermöglichen und ausbauen
  • Schulbildung Junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte verbessern
  • Quote der Studienanfänger erhöhen

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Projekte zur Stärkung & Weiterentwicklung der Landwirtschaft in Tansania, die traditionell größtenteils von Frauen ausgeführt werden, zur Entlastung jener
  • Sportförderung im Eastern Cape & Tansania: Seminare für Frauen im Sportmanagement
  • Ausgewogenes Geschlechterverhältnis bei Austauschformaten
  • Bildung über Genitalverstümmelung

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Partnerschaften mit Regionen Eastern Cape (Südafrika) und Tansania (seit 1995)
  • Projekte zur Entwicklung nachhaltiger Give-Aways aus fairem Handel
  • Stärkung & Unterstützung von Demokratie und gutem Regierungs- und Verwaltungshandeln in Eastern Cape, Tansania und ggf. Entwicklungsländern auf Grundlage von Nachfrage
     

Nachhaltigkeitsstrategie für Niedersachsen (2017)

 

Entwicklungspolitische Leitlinien

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Migrantenorganisationen einbinden und Strukturen stärken sowie Arbeit professionalisieren
  • Menschen aller Generationen begegnen sich
  • Wissenstransfer und –austausch mit Entwicklungsländern vor Ort
  • Sensibilisieren für das Thema Wirtschaft und Menschenrechte im Rahmen außenwirtschaftlicher Aktivitäten

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Globales Lernen in schulischen und außerschulischen Netzwerken verankern
  • Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Stärkung der Wahrnehmung und Bedeutung des Handlungsfeldes BNE/Globales Lernen in den Schulen
  • Bekämpfung von Fluchtursachen durch Bildungsarbeit im Inland
  • Verankerung des Globalen Lernens/der SDGs in Niedersachsen im informellen zivilgesellschaftlichen Bereich
  • Strukturelle Verankerung der Zusammenarbeit von Schulen mit außerschulischen Akteurinnen und Akteuren insbesondere im Ganztagesbereich
  • Erweiterung des Netzwerkes anerkannter außerschulischer Lernorte zum Globalen Lernen
  • Sensibilisierung von Schulen für ehrenamtliches Engagement und Förderung von ehrenamtlichen Engagement im Rahmen von Schulen

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Internationale Partnerschaften intensiver für Globales Lernen nutzen
  • Stärkung der Wahrnehmung und Bedeutung von internationalen Bildungspartnerschaften in der Gesellschaft
    - Stärkung und Unterstützung von Demokratie und gutem Regierungs- und Verwaltungshandeln in Eastern Cape, Tansania und ggf. weiteren Entwicklungsländern (Nachfrage)

 

Entwicklungspolitische Leitlinien des Landes Niedersachsen (2016)

Nordrhein-Westfalen

Nachhaltigkeitsziele

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Ungleichheit innerhalb Deutschlands verringern
  • Erstintegration von Neuzugewanderten
  • Nachhaltige Integration in die Regelsysteme
  • Migrationsgesellschaft gestalten: Aufbau einer Teilhabe- und Willkommenskultur
  • Chancen von stark armutsgefährdeten Personengruppen stärken
  • Grundlage für gelungenes Erwerbsleben schaffen (gute Schul- & Ausbildung, angemessene Löhne, chancenreicher Arbeitsmarkt, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Reduzierung prekärer Beschäftigung)
  • Statistische Erfassung im kriminalpolizeilichen Meldedienst – Politisch motivierte Kriminalität (KPMD-PMK)
  • Öffentlichkeitskampagne zur Erhöhung der Anzeigebereitschaft bei Gewalt

 

 SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Hochwertige Bildung im Allgemeinen, insbesondere auch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Frühkindliche Bildung in Kindertageseinrichtungen
  • Im Sinne des lebenslangen Lernens werden sowohl schulische als auch außerschulische Weiterbildung gewährleistet
  • Angebot an herkunftssprachlichen Unterricht
  • Hochwertige Bildung umfasst auch den Ausbau ökonomischer Bildung, die Nutzbarmachung der Digitalisierung in allen Bildungssektoren und die Stärkung des MINT-Bereichs
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine partnerschaftliche Aufgabenteilung von Erziehungs- und Erwerbsarbeit

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Gleichstellung in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt fördern
  • 16 Kompetenzzentren landesweit für Frau & Beruf
  • Girls & Boys Academies
  • (Geschlechtsspezifische) Armutsrisiken im Alter verringern
  • Überwindung der Diskriminierung & Gewalt von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgeschlechtlichen, Transgender und Intergeschlechtlichen (LSBTI*)

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Beitrag zur global nachhaltigen Entwicklung leisten durch Akteure, Vereine und Organisationen wie „Eine Welt Netz nrw“ & Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SUE)
  • Wissen international vermitteln
  • Partnerland Ghana
  • Handelschancen der ärmerer Entwicklungsländer verbessern
  • Handelshemmnisse weltweit abbauen & Freihandel stärken
     

Leben in Nordrhein-Westfalen - Nachhaltigkeitsstrategie NRW (2026)

 

Entwicklungspolitische Schwerpunkte

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Migration und Zuwanderung als Bestandteil eines nachhaltigen entwicklungspolitischen Wissenstransfers
  • Privatwirtschaftliches Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit stärken

 

 SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Globales Lernen als wichtige Aufgabe der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dauerhaft und auf breiter gesellschaftlicher Basis verankern
  • Lebenslanges Lernen und hochwertige Bildung um Entscheidungen und Handeln bei Entwicklungsprozessen zu ermöglichen

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Einbinden der lokalen, nationalen, europäischen und globalen Entwicklungspolitiken
  • Seit 2007: Partnerschaft mit Ghana
  • Stärkung politischer & wirtschaftlicher Stabilität in Jordanien, Marokko, Libanon
  • Kultur-Kooperationen v.a. mit Subsahara-Afrika
     

Entwicklungspolitische Schwerpunkte des Landes Nordrhein-Westfalen (2019)

Rheinland-Pfalz

Nachhaltigkeitsstrategie Fortschreibung

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Aktionsplan zur Armutsbekämpfung
  • Modellhafte Erprobung der Fachberatungsstellen zur Wohnraumsicherung in Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und interessierten Kommunen
  • Jährlich rund 200 arbeitsmarktpolitische Maßnahmen
  • Förderprogramm zur „Bekämpfung von Kinder und Jugendarmut in Rheinland-Pfalz“
  • Förderung von Projekten, welche die beruflichen Chancen von Alleinerziehenden verbessern und die Voraussetzungen für deren erfolgreiche (Wieder-) Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt schaffen
  • Förderung von Rahmenbedingungen für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf

 

 SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Weitere Etablierung der niederschwelligen Zertifizierungsmöglichkeit „Nachhaltige Schule“ in Kooperation mit der Landesschüler*innenvertretung
  • Unterstützung von Netzwerkschulen und interessierten Schulen
  • Fortsetzung der engen Zusammenarbeit des Ministeriums für Bildung und des Pädagogischen Landesinstituts mit zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren sowie Anbietern globaler Nachhaltigkeitsbildung
  • Unterstützung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit, insbesondere in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Trägern
  • Fortschreibung der Bildung für nachhaltige Entwicklung Zukunftskonzeption für Rheinland-Pfalz
  • Förderung des Entwicklungspolitischen Promotorenprogramms, insbesondere der Promotorenstelle „Umwelt und Entwicklung“
  • Unterstützung der außerschulischen Lernorte, Netzwerke und Projekte (Netzwerk Lernort Nachhaltigkeit, Lernort Bauernhof, Förder-, Beratungs- und Fortbildungsprogramm Schulgärten, Jugendnetzwerk Zukunftsformer);
  • Initiativen, Förderungen und Veranstaltungen der Klima- und Biodiversitätsbildung, insbesondere mit der Einrichtung einer Leitstelle Klimabildung beim pädagogischen Landesinstitut und der Beteiligung an der MINT-Initiative des Landes

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Mentoring-Programm „Mehr Frauen an die Spitze!“
  • Unterstützung der rheinland-pfälzischen Kompetenzstelle „Freiwillige Lohntests“
  • Maßnahmen zur Unterstützung bei der Rückkehr ins Erwerbsleben nach einer Familien- oder Pflegephase (z.B. Beratungsstellen „Frau & Beruf“, Arbeitsmarktpolitische Programme zur Ein- bzw.  Wiedereingliederung von Frauen und Männern in das Erwerbsleben)

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Weiterführung und Intensivierung der Partnerschaft mit Ruanda
     

NACHHALTIGKEITSSTRATEGIE RHEINLAND-PFALZ Fortschreibung (2019)

 

Entwicklungspolitische Leitlinien

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Von Migrantinnen & Migranten angestoßene entwicklungspolitische Initiativen und Projekte stärker vernetzen und Zusammenarbeit fördern
  • Globale Verantwortlichkeit durch Fokus auf „Triple Win“ (dreifacher Gewinn) - für Migrantinnen & Migranten, Rheinland-Pfalz als Einwanderungsland und Auswanderungsländer
  • Verbesserte Infrastrukturen für dauerhafte/temporäre & zirkuläre Migration zum Zwecke der Aus-, Weiter- oder Fortbildung
  • Hoher Stellenwert von Vermittlung von Sprachen & Mehrsprachigkeit & interkulturelles Interesse in Gesellschaft
  • Menschenrechtsbildung wird ausgebaut

 

 SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • BNE als verpflichtendes Querschnittsthema in Lehrplänen verankert
  • Förderung der Professionalisierung von Lehrkräften durch Lehrerfortbildung
  • Austauschprogramme/Schulpartnerschaften im globalen Süden
  • Orientierungsrahmen für Lernbereich „Globale Entwicklung im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung“ soll stärker genutzt werden
  • Schulnetzwerke wie: BNE-Schulen, Europaschulen, Fairtrade-Schools, UNESCO-Projektschulen
  • BNE-Beratungssystem

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Partnerschaft zu Ruanda (seit 1982)
  • Langjährige kirchliche Partnerschaften zu den Philippinen, Indonesien/West-Papua, Bolivien
  • Kommunale Partnerschaften - Dreieckspartnerschaften
     

Entwicklungspolitische Leitlinien des Landes Rheinland-Pfalz (2015)

Saarland

Nachhaltigkeitsstrategie

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Anteil prekärer Beschäftigung reduzieren
  • Einhaltung der Schuldenbremse ab dem Jahr 2020
  • Reduzierung von Langzeitarbeitslosigkeit
  • Struktur der Ausgaben des Landes an den Zielen der Nachhaltigkeitsstrategie ausrichten
  • Orientierung der Personalausstattung des Landes an Benchmarks vergleichbarer Bundesländer

 

 SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Inklusiven und gleichberechtigten Zugang zu Bildung weiter verbessern
  • Bildung im Sinne einer Nachhaltigen Entwicklung weiter ausbauen
  • Förderung einer Wissenschaftskultur, die über Fachgrenzen hinweg die großen Zukunftsprobleme der Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt und Beiträge zu deren Lösung leistet, sowie die Förderung von Wissen und Kompetenzen der Studierenden zu Nachhaltigkeitsfragen
  • Saarländische Forschungs- und Innovationsstruktur weiter verbessern
  • Einführung eines Qualitätsmanagements- und Zertifizierungssystems in der außerschulischen Bildung
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) als wesentliches Ziel der Akteure in der formalen wie der außerschulischen Bildung verankern
  • Ausbau von Kindertagestätten und Verbesserung der frühkindlichen Bildung

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Gleichberechtigter Zugang von Jungen und Mädchen sowie Männern und Frauen zu naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildungsgängen
  • Gendersensible Bildung zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit von Jungen und Mädchen bzw. Männern und Frauen in der Bildung
  • Gleichberechtigter Zugang zu allen Bildungs- und Ausbildungsebenen
  • Familienfreundliches Saarland 4.0
  • Aktionsprogramm „Erhöhung der Frauenerwerbsbeteiligung“

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Frankreichstrategie
  • Zahlreichen Aktivitäten der zivilgesellschaftlichen Akteure in Bezug auf Frankreich zu stärken, zu unterstützen und zu koordinieren
  • Nachbarschaft zu Frankreich und die Lage in der Großregion SaarLorLux produktiv nutzen

     

Gemeinsam Verantwortung tragen für heute und morgen - Nachhaltigkeitsstrategie für das Saarland (2022)

 

Entwicklungspolitische Leitlinien

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Unterstützung von Unternehmen und Kammern bei Realisierung von Projekten, die menschenwürdiger und nachhaltiger Entwicklung im Globalen Süden nachgehen
  • Unterstützung saarländischer Firmen hinsichtlich der Wahrung der Einhaltung der Menschenrechte unter Befolgung der ILO-Kernarbeitsnormen gewährleisten
  • Förderung der Interkulturalität

 

 SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Förderung der Kooperation zwischen Nichtregierungsorganisationen und Bildungseinrichtungen
  • Zivilgesellschaftliche Aktivitäten: Eine-Welt-PromotorInnen-Programm
  • Globales Lernen stärken, fördern und intensivieren
  • Globales Lernen als Bestandteil der Aus- und Weiterbildung
  • Landesregierung begrüßt Initiativen von Schulen, Kommunen und Landkreisen durch Bildungs- & Öffentlichkeitsarbeit globale Verantwortung auf verschiedenen Handlungsebenen zu verdeutlichen

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Teilhabe von Frauen ein übergeordnetes Ziel
  • Gegen geschlechtsspezifische Diskriminierung zur Befähigung
  • Diskriminierung von Frauen in Produktionsketten durch Einhaltung der Kernarbeitsnormen Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Partnerschaften und Kooperationen mit Hochschulen weltweit (Kamerun, Senegal, Gabun, Jordanien, Mexiko)
  • Unterstützt und fördert Projekte der direkten Kontaktanbahnung zwischen saarländischen Partnern und solchen des Globalen Südens
  • Dialog zur europäischen Entwicklungszusammenarbeit
  • Ausschuss für Europa und Fragen des Interregionalen Parlamentarierrates (EF)

 

Leitlinien der Entwicklungs-Zusammenarbeit des Saarlandes (2017)

Sachsen

Nachhaltigkeitsstrategien

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Gesundheitsförderliche Strukturen auf- und ausbauen
  • Deckung des medizinischen und pflegerischen Versorgungsbedarfes der Bevölkerung
  • Anpassen der Bedingungen für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben insbesondere von älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen

 

 SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Zugang zu früher Bildung ermöglichen
  • Sicherung des Lehrerbedarfes in allen Schularten insbesondere im ländlichen Raum
  • Gewährleistung eines inklusiven Bildungssystems (nach UN-Behindertenrechtskonvention)
  • Gestaltung von Schule unter Einbeziehung aller Beteiligten
  • Zukunftsorientierte berufliche und akademische Bildung sicherstellen
  • Unterstützung des Übergangs zwischen schulischen und nachfolgenden Bildungslaufbahnen
  • Praktische Unterstützung der regionalen Akteure bei der Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen
  • Stärkung der Attraktivität der dualen Berufsausbildung
  • Entwicklung von Anreizen und Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Verbleib/Zuzug von künftigen und bereits ausgebildeten Fachkräften (z. B. Lehrer, Ärzte, Ingenieure, Betriebswirte, Facharbeiter und Meister in nahezu allen Branchen)
  • Ausbau der Netzwerke zwischen Schulen, Hochschule, Unternehmen und Kommunen
  • Berücksichtigung der wachsenden Diversität der Studierenden in Studien- & Lehrkonzepten
  • Lebenslanges Lernen im Erwachsenenalter flächendeckend ermöglichen
  • Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung von non-formalen und informellen Lernangeboten hin zu einer flächendeckenden Bedarfsdeckung
  • Unterstützung eines stärkeren Zusammenwirkens von unterschiedlichen Akteuren im Sozialraum und von Bildungsangeboten
  • Einführung und Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitsmanagementmaßnahmen an Hochschulen unterstützen
  • Entwicklung von Leitbildern, Konzepten und Maßnahmen für die einzelnen Bereiche eines nachhaltigen Campus
  • Einbindung aller interessierten Akteure (z. B. Land, Hochschulverwaltung, Studierende) in den Entwicklungsprozess einer nachhaltigen Hochschule
  • Abbildung, Dokumentation und Berichterstattung der erbrachten Nachhaltigkeitsleistung
  • Vielfalt der Forschungslandschaft erhalten und Kooperationen mit  der Wirtschaft für Wissens- und Technologietransfer stärken
  • Spracherwerb und Integration von Migranten
  • Zahl der Analphabeten senken

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Chancengerechtigkeit von Frauen 
    und Männern verbessern
  • Unterstützung und Begleitung von Girls’ Day und Boys’ Day
  • Unterstützung für Frauen als Unternehmerinnen und Gründerinnen insbesondere im ländlichen Raum
  • Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft, in der Politik, der Verwaltung und der Wissenschaft erhöhen (u. a. mit Unterstützung des Professorinnenprogramms des Bundes)

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Förderung und Durchführung entwicklungspolitischer Projekte im Ausland
  • Wissenstransfer mithilfe sächsischer Unternehmen, Bildungsträger und entwicklungspolitischer Akteure ins Ausland
  • Internationale, interregionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Aufbau und zur Festigung guter internationaler Beziehungen
  • Verstetigung und Vertiefung der interregionalen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
  • Weiterer Ausbau der internationalen Beziehungen des Freistaates Sachsen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und der Zivilgesellschaft
  • Vertretung des europäischen Gedankens sowie Einbringung sächsischer Potenziale und Interessen in die Institutionen der Europäischen Union
     

Nachhaltigkeitsstrategie für den Freistaat Sachsen (2018)

 

Es liegen keine entwicklungspolitischen Leitlinien vor.

Sachsen-Anhalt

Nachhaltigkeitsstrategie

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Einkommensreichtumsquote stabil halten
  • Maßnahmen zur Stärkung von Haushaltsstrukturen, zur Förderung der Inklusion und Geschlechtergerechtigkeit sowie Erhöhung der Chancengleichheit
  • Verschiedene Arbeitsmarktprogramme zur Integration unterschiedlicher Zielgruppen in den Arbeitsmarkt (Eltern, Menschen mit Beeinträchtigungen, Langzeitarbeitslose, ältere Arbeitslose etc.)
  • Festschreibung eines Rechtsanspruchs auf Betreuung für Kinder
  • Landesprogramm für Umsetzung Behindertenrechtskonvention; für geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt
  • Existierende Ungleichheiten sukzessive verringern

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) umfasst alle Lebensbereiche und soll Bürgerinnen und Bürger jeden Alters dazu befähigen die drei Säulen der Nachhaltigkeit zu betrachten und auch die jeweiligen Auswirkungen auf diese drei Säulen zu berücksichtigen

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Forcierung einer stärkeren Berufsorientierung von Mädchen auch auf „MINT-Berufe“
  • Schrittweise Erhöhung des Anteils von Männern in bislang noch von Frauen dominierten sozialen Berufen
  • Erweiterung des Berufswahlspektrums von Frauen und Männern und damit Verbesserung der Arbeits- und Karrierechancen von Frauen
  • Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben (Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht kontinuierlichere Erwerbsverläufe von Frauen und existenzsichernde Beschäftigungen)
  • Veränderung von Rollenbildern (z. B. Erweiterung des Berufswahlspektrums von Frauen und Männern mit der Zielstellung der Verbesserung der Arbeits- und Karrierechancen)
  • Teilhabe von Frauen ein übergeordnetes Ziel
  • Gegen geschlechtsspezifische Diskriminierung zur Befähigung
  • Diskriminierung von Frauen in Produktionsketten durch Einhaltung der Kernarbeitsnormen Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Partnerschaften und Kooperationen mit Hochschulen weltweit (Kamerun, Senegal, Gabun, Jordanien, Mexiko)
  • Unterstützt und fördert Projekte der direkten Kontaktanbahnung zwischen saarländischen Partnern und solchen des Globalen Südens
  • Dialog zur europäischen Entwicklungszusammenarbeit
  • Ausschuss für Europa und Fragen des Interregionalen Parlamentarierrates (EF)
     

Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt - Neuauflage (2022)

 

Entwicklungspolitische Leitlinien

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Schaffung bzw. Förderung entwicklungsgeeigneter Rahmenbedingungen und dauerhafte Veränderung von Strukturen
  • Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit: eine gelebte Willkommenskultur der Anerkennung und Wertschätzung für Menschen aus anderen Ländern
  • Gegen Abschottung und für Unterstützung anderer
  • Niemand darf zurückgelassen werden: Menschen in Entwicklungsländern sollen Leben in Würde führen
  • Migration und Entwicklung verknüpfen
  • Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entgegenwirken sowie Integration fördern

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Professionelle entwicklungsbezogene Informations-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Entwicklungsbezogene Bildungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) in allen Bereichen strukturell verankern
  • Bedeutung des Globalen Lernens für die verschiedenen Bereiche formaler und non-formaler Bildung hervorheben

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Überwindung geschlechtsspezifischer Diskriminierung an und setzt sich für die gleichberechtigte Teilnahme von Frauen am Entwicklungsprozess
  • Bei der Planung und Durchführung von Projekten wird auf eine ausgeglichene Beteiligung der Geschlechter geachtet

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Möglichkeiten der komplementären Finanzierung mit dem Bund [z. B. Eine-Welt-Promotor*Innenprogramm (EWP), Bund-Länder-Programm (BLP)]
  • Hochschulpartnerschaften mit Entwicklungsländern, z. B. die Deutsch-Jordanische Universität mit Sitz in Amman
     

Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit des Landes Sachsen-Anhalt (2019)

Schleswig-Holstein

Es liegen keine entwicklungspolitischen Leitlinien und keine Nachhaltigkeitsstrategie vor.

Thüringen

Nachhaltigkeitsstrategie

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Teilhabe & Selbstbestimmung in jeder Lebensphase gewährleisten
  • Intra- & intergenerationale Gerechtigkeit: Altern in Würde
  • Vereinbarkeit von Familie, Pflege & Beruf
  • Teilhabe aller am beruflichen Leben ermöglichen
  • Langzeitarbeitslose mit Lohnkostenzuschüssen für Beschäftigungsverhältnisse im  gemeinwohlorientierten Bereich unterstützen
  • Menschen mit Behinderung die volle Teilhabe am beruflichen & gesellschaftlichen Leben ermöglichen
  • Neue Formen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die Einführung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG)
  • Teilhabe, gelingende Integration & Chancengleichheit für Zugewanderte stärken

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Vernetzung aller Akteure der formellen und informellen Bildung fördern
  • Bildungseinrichtung mit notwendigen Ressourcen ausstatten
  • Bildungsangebote im ländlichen fördern
  • Möglichkeiten auf Praxiseindrücke verstärkt anbieten
  • Einbindung von digitalen Mitteln im Schulalltag
  • Förderung der dualen Berufsbildung
  • Schulische, berufliche und fachliche Qualifizierung lebenslang gewährleisten
  • Allen Menschen die Chance auf (Aus-) Bildung eröffnen
  • Vorbildwirkung bei der Verankerung von lebenslangem Lernen weiter fördern
  • BNE in der formellen und informellen Bildung verankern

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu erreichen und langfristig die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen
  • Vereinbarkeit von Familie & Erwerbstätigkeit verbessern
  • Familienfreundlichere Arbeitszeitmodelle & Fortbildungsinstrument (z.B. im TMIK)
  • Familienfreundliche und chancengerechte Unternehmenskultur fördern
  • Fortbildungsmaßnahmen zum Zeit- & Stressmanagement (z.B. im TMIJEN)
  • Frauenanteil in sogenannten MINT-Berufen und Männeranteil in sozialen Berufen jeweils erhöhen
  • Gleichberechtigung von Frauen bei Übernahme von Führungsrollen stärken
  • Menschenhandel, sexuelle Ausbeutung und Gewalt gegen Frauen beenden

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Zusammenarbeit mit Eine Welt Netzwerk Thüringen (EWNT)
  • Teil von Arbeitskreis Faire & nachhaltige Beschaffung in Thüringen
     

Die Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie (2018)

 

Entwicklungspolitische Leitlinien

 

SDG 10 / Weniger Ungleichheiten
  • Menschenrechte, Demokratie und Vielfalt als Leitprinzipien in allen Politikfeldern
  • Für Nutzung der Möglichkeiten der demokratischen Mitbestimmung werben
  • Willkommenskultur: Migration als Bereicherung gestalten und die Integration fördern
  • Eine Migrationspolitik auf Bundes- und Europaebene unterstützten, die menschenrechtliche Gesichtspunkte und die Interessen der Herkunftsländer stärker einbezieht

 

SDG 4 / Hochwertige Bildung
  • Menschenrechtsbildung stärken
  • Konsequente Implementierung der Prinzipien des Lernens in globalen Zusammenhängen und der nachhaltigen Entwicklung in allen Bildungsbereichen
  • Globales Lernen/Bildung für nachhaltige
  • Entwicklung in der (non-)formalen Bildung stärken
  • Strukturen und Qualitätskriterien für Globales Lernen/Bildung für nachhaltige Entwicklung verbessern
  • Weitere Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung und die stärkere Beachtung entwicklungspolitischer Aspekte

 

SDG 5 / Geschlechtergleichheit
  • Erwerb des Total E-Quality Prädikates für Einrichtungen möglich: Gleichstellungspolitik als Qualitätsmanagement

 

SDG 17 / Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
  • Unterstützung des „Global Marshall Plan Initiative“
  • Regionalpartnerschaften (Hauts-de-France, Malopolska, Ungarn, Shaanxi)
  • Fachspezifische Zusammenarbeit in z.B. Namibia, Indien, Brasilien
  • Kommunale Partnerschaften mit Mali, Palästina, Nicaragua, Äthiopien
  • Möglichkeit für außeruniversitäre Lern- und Qualifizierungsaufenthalte in Thüringen z.B. im Rahmen von Praktika, Freiwilligendiensten, beruflichen Aus- oder Weiterbildungen
     

Entwicklungspolitische Leitlinien Thüringen (2018)