Eine Gruppe von Lehrkräften und internationalen Studierenden steht zusammen vor einer Wand sie halten die bunten SDGs hoch

Vielfältige Perspektiven für nachhaltige Bildung in „the Länd“: Kooperationstag Baden-Württemberg für internationale Studierende und Lehrkräfte

Wiesbaden/Stuttgart, 19.03.2026: Wie Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) möglichst praxisnah und mit Berücksichtigung vielfältiger, internationaler Perspektiven aus Ländern des Globalen Südens in den Unterricht gebracht werden kann, stellte die Kernfrage des Kooperationstags Baden-Württembergs dar. Dieser fand in Stuttgart mit 21 internationalen Studierenden aus 11 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas und 10 Lehrkräften beruflicher Schulen Baden-Württembergs statt.

Durch die interaktive Übung „Vernetztes Denken“, gelang es den Teilnehmenden sich thematisch dem inhaltlichen Rahmen, nämlich der Agenda 2030 mit den Sustainable Development Goals (SDGs), anzunähern und Verbindungen, Synergien aber auch Widersprüchlichkeiten innerhalb der 17 Nachhaltigkeitsziele sichtbar zu machen und zu diskutieren. 

Eine inhaltliche Einbettung der Veranstaltung in die Empfehlungen des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gelang durch einen kurzweiligen Impuls von Ingo Noack vom baden-württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Noack betonte nicht nur die Notwendigkeit BNE und Globales Lernen in den Lehrplänen zu verankern, sondern gab auch Einblicke in Best-Practice-Beispiele baden-württembergischen Schulen sowie Unterstützungsmöglichkeiten durch das Ministerium. 

So bietet das Projekt „Grenzenlos“ beruflichen Schulen die Möglichkeit BNE im Sinne des Whole-School-Approach praxisnah und kostenfrei durch Lehrkooperationen mit internationalen Studierenden im Unterricht umzusetzen. Am Kooperationstag konnten Lehrkooperationen geplant und konkret vereinbart werden, indem beim Programmpunkt „Themenkosmos“ die Studierenden ihre Themen zunächst präsentierten und anschließend bei „Make a Match“ mit den anwesenden Lehrkräften ihre Unterrichtskonzepte diskutierten. Diese einzigartige Möglichkeit der grenzenlosen Vernetzung, des Austauschs von Fachwissen und der internationalen Begegnung wurde von allen Teilnehmenden sehr geschätzt und stellt ein unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal des Projekts „Grenzenlos“ dar.

Das Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird vom Land Baden-Württemberg, den Ländern Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.