(Februar 2026) Vom 31. Januar bis 3. Februar 2026 reiste der sächsische Kultusminister Conrad Clemens als Teil einer Delegation der Kultusministerkonferenz (KMK) nach Israel. Vor Ort kam es zum fachlichen Austausch über bildungspolitische Herausforderungen in Zeiten der Künstlichen Intelligenz (KI).
In Jerusalem traf die Delegation den israelischen Bildungsminister Yoav Kisch und nahm an einem „AI Summit“ teil, wo Expertinnen und Experten über Chancen und Herausforderungen von KI diskutierten. Außerdem hielt Minister Clemens bei einem Roundtable einen Vortrag mit dem Titel „Saxony as a center of education in 2030: Focus on personalized learning – supported by AI“.
Die Delegation besuchte zudem das Museum zur Geschichte des Holocausts und tauschte sich mit der Internationalen Schule für Holocauststudien aus, die seit 2008 mit dem Freistaat Sachsen eine Kooperation pflegt und sich besonders auf die Lehrkräfteausbildung fokussiert.
„In Zeiten, in denen Antisemitismus, Fremdenhass und Intoleranz wieder zunehmen, ist es besonders wichtig, die Verantwortung von Bildung im Kampf gegen Judenhass hervorzuheben. Mit Künstlicher Intelligenz lassen sich in Windeseile falsche Informationen und Deepfakes erzeugen, die Hass im Netz schüren. Umso wichtiger ist es, dass unsere Schulen ihre Schülerinnen und Schüler befähigen, kritisch mit digitalen Inhalten umzugehen“, unterstrich der Kultusminister.
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