Wie können Lebensmittel ressourcenschonend produziert und Nachhaltigkeit für junge Menschen erlebbar gemacht werden?
Mit ihrem Aquaponik-Projekt verbindet die Theodor-Heuss-Schule in Offenbach ökologische Bildung, praktisches Lernen und internationale Zusammenarbeit. Nebenbei werden bestehende Prototypen in einem internationalen Netzwerk gemeinsam weiterentwickelt (z.B. um digitale Komponenten).
Aquaponik verbindet Fischhaltung und Pflanzenanbau in einem gemeinsamen Wasserkreislauf. Die Schülerinnen und Schüler können dabei unmittelbar erfahren, wie biologische Kreisläufe funktionieren, Ressourcen genutzt werden und ökologische Zusammenhänge entstehen.
Neue Impulse erhielt das Projekt durch einen Erasmus+-Besuch an der Partnerschule Val Skoler in Norwegen. Dort konnten Lehrkräfte erleben, wie Aquaponik in den Unterricht integriert und als praktischer Lernort genutzt wird.
Diese Erfahrungen fließen nun in die Weiterentwicklung des schulischen Aquaponik-Projekts ein. Ziel ist es, insbesondere Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) stärker einzubeziehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ökologische Zusammenhänge selbstständig zu erkunden und Verantwortung zu übernehmen.
Unter dem Motto „Lernen im Kreislauf“ stellt die Schule das Projekt im Rahmen der Global Education Week mit einer kurzen digitalen Fotodokumentation (Instagram/Homepage) vor.
Das Projekt zeigt, wie internationale Bildungskooperation, nachhaltige Entwicklung und praxisnaher Unterricht zusammenwirken können.