Entwicklungszusammenarbeit

EADI - Europäischer Verband der Entwicklungsforschungs- und Ausbildungsinstitutionen

EADI - Europäischer Verband der Entwicklungsforschungs- und Ausbildungsinstitutionen

Kaiser-Friedrich-Straße 11
53113 Bonn
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Telefon
+49 228 2618101
E-Mail
postmaster[at]eadi.org
Beschreibung der Organisation

EADI, der europäische Dachverband der Entwicklungsinstitute, wurde 1975 in Linz/Österreich gegründet. EADI hat derzeit etwa 300 Mitglieder in 29 Ländern Europas, davon sind gut die Hälfte institutionelle Mitglieder, also Forschungs- und Ausbildungsinstitute im Bereich Entwicklungsforschung und Entwicklungszusammenarbeit. Ziel des Verbandes ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der europäischen Entwicklungsforschung und ihre Vernetzung mit vergleichbaren Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen sowie individuellen Wissenschaftlern und ihren Dachverbänden in den Entwicklungsländern. EADI ist selbst Teil eines weltweiten Verbundes regionaler Verbände von Entwicklungsforschungs- und Ausbildungsinstituten (Interregional Coordinating Committee of Development Associations - ICCDA). Die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den Mitgliedern von EADI erfolgt in derzeit 22 thematischen Arbeitsgruppen. Alle drei Jahre organisiert EADI in Zusammenarbeit mit einem der Mitgliedsinstitute eine große internationale Konferenz, die der fachlichen Diskussion der Forschungsergebnisse der Mitglieder und der Präsentation genereller entwicklungspolitischer Themen gegenüber der Öffentlichkeit dient. EADI gibt eine eigene internationale Zeitschrift heraus, das European Journal of Development Research, und veröffentlich die Ergebnisse der Arbeitsgruppen in einer eigenen Buchreihe.

Sitz des Verbandes ist seit dem 01.01.2000 Bonn. Hier unterhält der Verband auch sein internationales Sekretariat, welches seit der Gründung in Wien (1975 - 81), in Tilburg/NL (1982 - 87) und Genf/CH (1988 - 99) angesiedelt war.

Organisationstyp

bengo - Beratung und Projektförderung für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit

bengo - Beratung und Projektförderung für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit
Engagement Global gGmbH

Friedrich-Ebert-Allee 40
53111 Bonn
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Telefon
+49 228 20717-0
E-Mail
bengo[at]engagement-global.de
Beschreibung der Organisation

bengo arbeitet seit 1988 für private Träger, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit engagieren. bengo wurde auf Initiative von Nichtregierungsorganisationen und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) gegründet. Ziel ist, den Umgang mit öffentlichen Fördermitteln zu erleichtern und in Fragen der Entwicklungszusammenarbeit praxisorientiert zu beraten. Der Service ist kostenfrei.

Dienstleistungen

Eine Welt Forum Düsseldorf e. V.

Eine Welt Forum Düsseldorf e. V.

Haroldstraße 14, 40213 Düsseldorf
Postfach 103312
40024 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Telefon
+49 211 3983129
E-Mail
info[at]eineweltforum.de
Beschreibung der Organisation

Düsseldorf ist eine Hochburg der Eine-Welt-Arbeit in Deutschland. Über 187 Düsseldorfer Eine-Welt-Initiativen fördern Bildungs-, Gesundheits- und Infrastrukturprogramme, unterstützen den Fairen Handel und setzen sich für die Wahrung der Menschenrechte auf allen Kontinenten der Erde ein.

Das Eine Welt Forum Düsseldorf e. V. ist das Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Wir koordinieren und betreuen die Aktivitäten der über 250 Initiativen, Gruppen und Vereine aus Düsseldorf und dem Kreis Mettmann, die auf allen Kontinenten der Erde Eine-Welt-Arbeit leisten.

Erfolgreiche Entwicklungsarbeit aber beginnt in der eigenen Stadt - durch Mitarbeit in politischen Gremien, öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen und fundierter Information der Bürgerinnen und Bürger in den Medien.

Das Eine Welt Forum Düsseldorf e. V. schafft wertvolle Kontakte und engagiert sich für eine menschenwürdige Welt – hier und anderswo.

DiMOE – Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung

DiMOE – Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung
ZEB - Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung

Büchsenstraße 33
(Hospitalhof)
70174 Stuttgart
Baden-Württemberg
Deutschland

Telefon
+49 7121 230677
E-Mail
dimoe.reutlingen[at]elk-wue.de
Beschreibung der Organisation

Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg für Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit

Angebote:

  • Finanzielle Förderung (EED-Mittel) für entwicklungsbezogene Bildungsveranstaltungen in Baden-Württemberg
  • Multiplikator/-innenberatung
  • Vermittlung von Referent/-innen
  • Erarbeitung von Unterrichtsmaterialien

Partnerregionen

Organisationstyp

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
Referat 42: EU-Angelegenheiten, Internationales

Wigardstraße 17
01097 Dresden
Sachsen
Deutschland

Telefon
+49 351 564-6012
E-Mail
wolfgang.kill[at]smwk.sachsen.de
Beschreibung der Organisation

Der Freistaat Sachsen unterstützt das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung zugunsten einer zukunftsfähigen Gesellschaft im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und den damit verbundenen Zielen für nachhaltige Entwicklung. In gemeinsamer Verantwortung mit Bund und Kommunen wird Sachsen seinen Anteil zur Erreichung der Ziele bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus beitragen. Die im Rahmen der Agenda 2030 beschlossenen 17 Nachhaltigkeitsziele gelten für alle Staaten, nicht nur für Entwicklungsländer. Ein wichtiger Baustein ist die Unterstützung der Entwicklungszusammenarbeit. Dabei ist der Sächsischen Staatsregierung stets bewusst, dass Verantwortung nicht nur im Großen, sondern auch im Kleinen übernommen werden muss und die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung des Freistaates in der Gegenwart zu stellen sind.

Organisationstyp

Niedersächsische Staatskanzlei

Niedersächsische Staatskanzlei
Referat 207 - Internationale Zusammenarbeit, Entwicklungspolitik

Planckstraße 2
30169 Hannover
Niedersachsen
Deutschland

Telefon
+49 511 1206787
E-Mail
nicole.ewert[at]stk.niedersachsen.de
Beschreibung der Organisation

Niedersachsen engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit an erster Stelle vor Ort in Subsahara-Afrika durch die Förderung von Projekten im Eastern Cape (Südafrika) und in Tansania. Neben der Entwicklungszusammenarbeit mit Partnern im Ausland unterstützt das Land die entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit im Inland und fördert den Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e. V. (VEN) bei entsprechenden Vorhaben.

Bereits seit 1995 arbeitet Niedersachsen mit dem Eastern Cape in den Bereichen qualifizierte schulische/berufliche Bildung, Hochschulkooperation, Ausbau erneuerbarer Energien, Jugendbegegnung, Kultur und Sport sowie im Themenfeld Gesundheit erfolgreich zusammen. Besonders intensiv wird von beiden Partnern der Austausch durch die Freiwilligendienste (z. B. „Weltwärts“) in Sport- und Sozialprojekten unterstützt. Die Partnerschaft zeichnet sich durch eine rege gegenseitige Besuchskultur – insbesondere auch auf politischer Ebene – aus.

Niedersachsen unterstützt seit 2010 gezielt Projekte in Tansania, die an vorhandene Strukturen anknüpfen und sie weiter entwickeln. Inhaltlich geht es dabei um den schulischen und beruflichen Bildungsbereich (einschl. Inklusion, Aufbau eines Berufsbildungszentrums), die Forschung (Nachwuchs- und Forschungsförderung), der Gesundheitsvorsorge (Aus- und Fortbildung von Fachkräften der Sonderpädagogik, Neugeborenen-Hörscreening), Schulprojekte, den Ausbau erneuerbarer Energien und der Wasserversorgung sowie die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen in ländlichen Regionen und die Ernährungssicherung.

Als einen aktiven Beitrag zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeits- und Entwicklungsziele hat das Land Niedersachsen im September 2015 entwicklungspolitische Leitlinien verabschiedet. Um das zivilgesellschaftliche Engagement weiter zu stärken, hat die Niedersächsische Staatskanzlei einen „Runden Tisch“ mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, entwicklungspolitisch aktiven Nichtregierungsorganisationen, kommunalen Spitzenverbänden, Kirchen und Wirtschaftsverbänden eingerichtet. 2017 wurde vom Kabinett eine Strategie mit konkreten Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der entwicklungspolitischen Leitlinien beschlossen und 2021 ein Fortschrittsbericht vorgelegt.

Der „Runde Tisch Entwicklungspolitische Leitlinien“ setzt den Dialogprozess mit der Zivilgesellschaft und den Fachressorts zu aktuellen entwicklungspolitischen Themenfeldern inzwischen durch jährliche Werkstattgespräche fort. Das 3. Werkstattgespräch fand am 19.11.2024 zum unter dem Motto „Wir entwickeln Zusammenarbeit“ statt.

Partnerländer

Organisationstyp

Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg

Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg
Referat Entwicklungspolitik

Hermannstraße 15
20095 Hamburg
Hamburg
Deutschland

Telefon
+49 40 42831-2500
E-Mail
anacatarina.sebode[at]sk.hamburg.de
Beschreibung der Organisation

Hamburg leistet seit langem einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im globalen Kontext. Projekte und Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland sowie entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Hamburg bilden die Komponenten Hamburger Entwicklungspolitik.

Sachlicher Schwerpunkt bei der Förderung von Auslandsprojekten sind zum einen Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen von Armut, zur Förderung der Gleichstellung der Frauen, zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung sowie des Umwelt- und Ressourcenschutzes und zum anderen die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur in Großstädten.

Von besonderer Bedeutung sind Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in León/Nicaragua, Hamburgs Partnerstadt seit 1989, und Dar es Salaam/Tansania (seit 2010 offiziell Partnerstadt, seit 2011 Entwicklung einer kommunalen Klimapartnerschaft). Mit der 2005 errichteten Hamburger Stiftung Asien-Brücke hat der Senat ein eigenständiges Förderinstrument für Projekte nachhaltiger Entwicklung in Süd- und Südostasien geschaffen. Auch direkt fördert die Stadt Projekte nichtstaatlicher Gruppen und Initiativen. Damit wird das bürgergesellschaftliche Engagement angeregt und entwicklungspolitisches Bewusstsein in Hamburg gestärkt.

Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung stellen eine wichtige Ergänzung der Projektförderung dar. Im Rahmen eines Stipendienprogramms werden hauptsächlich Fachkräfte aus Nicaragua, Tansania und Indien zu Qualifizierungsaufenthalten nach Hamburg eingeladen.

Hamburg begrüßt das entwicklungspolitische Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger und kooperiert in Vorhaben mit den zahlreichen nichtstaatlichen Organisationen, Initiativen und Netzwerken. Um für das Anliegen des Fairen Handels zu werben, beteiligt sich der Senat seit 2006 an dem Aktionsbündnis „Hamburg mal fair“ mit den lokalen Trägern der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit. Seit 2008 verlangen die Hamburger öffentlichen Beschaffungsstellen zudem bei Ausschreibungen Erklärungen zur Einhaltung der Kernarbeitsnormen der ILO im Produktionsprozess der gelieferten Waren, seit 2017 gilt eine landesgesetzliche Sollvorschrift zum bevorzugten Einkauf fair gehandelter Produkte. Schon seit 2011 trägt Hamburg die Auszeichnung als „Fairtrade-Stadt“.

Hamburg ist mit bislang zwei Stellen – für Fairen Handel und für Globales Lernen – am Fachpromotorenprogramm beteiligt.

Bei der Ausrichtung seiner entwicklungspolitischen Aktivitäten konsultiert der Senat den von ihm eingesetzten Hamburger Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik.

Hamburgs Entwicklungspolitik umfasst noch weitere Bereiche, in denen die Stadt über spezielle Ressourcen oder besonderes Fachwissen verfügt. Beispiele hierfür sind die Nord-Süd-Forschung im German Institute for Global and Area Studies (GIGA), der kulturelle Dialog mit den Ländern im globalen Süden, die Förderung des Süd-Nord-Handels sowie die tropenmedizinische Forschung und Ausbildung.

Partnerländer

Organisationstyp