Auf Jobjagd! Berufseinstieg in Deutschland für internationale Studierende

Auf Jobjagd! Berufseinstieg in Deutschland für internationale Studierende 

*Eine Kooperationsveranstaltung von STUBE Hessen und dem International Office der Philipps-Universität Marburg 

Wie bewerbe ich mich? Wie und wo suche ich nach passenden Stellen? Wie lange habe ich Zeit, um eine geeignete Stelle zu finden? Wie kann ich mich währenddessen finanzieren? Diese und andere Fragen werden in diesem Seminar von professionellen Beratenden vermittelt. Die Veranstaltung gibt grundlegende Informationen, die für den Berufseinstieg in Deutschland relevant sind. Internationale Alumni und ehemalige STUBE-Teilnehmende, die den Berufseinstieg gemeistert haben, stellen ihren Werdegang vor und geben Ratschläge. Die Referent*innen informieren über den Bewerbungsprozess, aufenthaltsrechtliche Regelungen und erläutern, wie eine ideale Bewerbungsmappe aufgebaut ist.

MAKE WOMEN GREAT AGAIN - EDUCATION FIRST

WUS fordert zum Internationalen Frauentag: Bildung ist Schlüssel für Geschlechtergerechtigkeit

[Wiesbaden, 6. März 2026]  Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2026 macht der World University Service (WUS) auf die wachsenden globalen Ungleichheiten aufmerksam.

Weltweit verschärfen sich soziale, wirtschaftliche und politische Ungleichheiten. Kriege und gewaltsame Konflikte, zunehmende Armut, Einschränkungen von Frauenrechten sowie Kürzungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit treffen Frauen und Mädchen besonders hart. In vielen Regionen werden Fortschritte bei der Gleichstellung zurückgedrängt, geschlechterbasierte Gewalt nimmt zu, und der Zugang zur kostenfreier Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe bleibt ungleich verteilt.


„Ungleichheit ist kein Randphänomen, sondern eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit“, erklärt Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des World University Service (WUS). „Wer Geschlechtergerechtigkeit stärkt, bekämpft strukturelle Ungleichheit. Kostenfreie Bildung eröffnet Chancen, stärkt Selbstbestimmung und fördert demokratische Teilhabe.“


Globale Krisen wie Kriege, Flucht und Klimafolgen verschärfen bestehende Ungleichheiten. Besonders deutlich wird dies in Regionen, in denen Mädchen und Frauen weiterhin vom Zugang zur kostenfreier Bildung, Arbeit und politischer Mitgestaltung ausgeschlossen werden. Gleichzeitig geraten Gleichstellungsprogramme weltweit unter politischen Druck.


Mit seiner Kampagne 2026 rückt der WUS die Verbindung von SDG 4 (hochwertige Bildung), SDG 5 (Geschlechtergleichheit), SDG 10 (weniger Ungleichheiten) und SDG 17 (Partnerschaften) in den Mittelpunkt. Ziel ist es, globale Zusammenhänge von Ungleichheit sichtbar zu machen und Bildungsinstitutionen, Kommunen, Hochschulen und zivilgesellschaftliche Organisationen für eine gerechtere Welt zu sensibilisieren.


„Internationale Solidarität ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit und eine zivilisatorische Errungenschaft“, so Dr. Ghawami. „Weniger Ungleichheiten bedeuten mehr Stabilität, mehr Frieden und mehr Zukunftsperspektiven – für Frauen und Mädchen weltweit und damit für ganze Gesellschaften.“


Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter infostelle3@wusgermany.de zur Verfügung.

 

 

Bildung braucht verlässliche Rahmenbedingungen: Schulernährung stärken, Bildungszugänge sichern

[Wiesbaden, 23.01.2026] Anlässlich des Internationalen Tags der Bildung am 24. Januar 2026 betont der World University Service (WUS) die Bedeutung ganzheitlicher Ansätze, die Schulbildung, ausreichende Ernährung und soziale Teilhabe verbinden. Internationale Initiativen wie die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützte Partnerschaft für Schulessen und Bildung zeigen, dass gute Lernbedingungen den Bildungszugang nachhaltig stärken.
Weltweit besuchen laut dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) 278 Millionen Kinder keine Schule oder brechen ihre Ausbildung frühzeitig ab. Armut, Hunger, Flucht, politische Instabilität gehören zu den zentralen Ursachen. Mangelnde Ernährung wirkt sich unmittelbar auf Lernfähigkeit und Bildungserfolg aus. Schulmahlzeiten leisten daher einen wichtigen Beitrag, um den Schulbesuch zu fördern, Bildungsabbrüche zu verhindern und soziale Ungleichheiten abzubauen.

Damit Schulmahlzeiten ihre bildungsfördernde Wirkung entfalten können, müssen sie dauerhaft finanziert und fest in Bildungsstrukturen verankert sein. Kurzfristige Projektansätze reichen nicht aus, um nachhaltige Bildungszugänge zu schaffen und das Ziel 4 der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN für eine hochwertige Bildung zu erreichen – insbesondere in Krisen- und Konfliktregionen.

Gleichzeitig bleibt der Zugang zu Bildung für viele Menschen versperrt. Besonders betroffen sind geflüchtete Kinder, Jugendliche und Studierende sowie Menschen in autoritär regierten Staaten, wie z.B. in Afghanistan, Iran, Myanmar, Nordkorea oder im Sudan. Ihnen fehlt häufig nicht nur der Zugang zu Schulen und Hochschulen, sondern auch zu anerkannten Abschlüssen und weiterführenden Bildungsangeboten.

„Bildung kann nur dann ihre gesellschaftliche und transformative Kraft entfalten, wenn sie dauerhaft, inklusiv und krisenfest organisiert ist“, erklärt Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des WUS. „Dazu gehören verlässliche Rahmenbedingungen wie Schulernährungsprogramme ebenso wie der konsequente Schutz des Rechts auf Bildung für Geflüchtete und für Menschen, die aufgrund politischer Repression vom Bildungssystem ausgeschlossen werden.“

Anlässlich des Internationalen Tags der Bildung fordert der World University Service (WUS):
•    die dauerhafte Absicherung von Bildungsprogrammen, die Unterricht, Ernährung und soziale Unterstützung miteinander verbinden,
•    den Ausbau der Globalen Koalition zum Schutz von Bildung vor Angriffen (GCPEA), der Deutschland 2018 beigetreten ist,
•    den weltweiten, diskriminierungsfreien Zugang zu Bildung für Geflüchtete sowie
•    den Schutz von Lernenden und Lehrenden, die Opfer politischer Verfolgung sind.
Weltweit haben sich Organisationen, wie zum Beispiel die Globale Bildungskampagne (GBK) und deren Mitgliedsorganisationen in über 90 Staaten zur Absicherung und Förderung von Bildung zusammengeschlossen, zu denen auch der WUS zählt. Die GBK ruft anlässlich des Internationalen Bildungstags zu einer gemeinsamen Social-Media-Aktion auf, unter #tagderbildung. Unter diesem Hashtag können sich Organisationen und einzelne Akteure für das Recht auf Bildung aller Menschen einsetzen und so ihren Teil zur Förderung des Menschenrechts auf Bildung  beitragen.

Der World University Service (WUS) setzt sich seit über 100 Jahren für das Menschenrecht auf Bildung ein. Er beruft sich dabei auf Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie auf das vierte Nachhaltigkeitsziel „Hochwertige Bildung“ der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.
 

Auf Praktikumssuche in Deutschland und weltweit

Auf Praktikumssuche in Deutschland und weltweit

in Kooperation mit der TH Mittelhessen (THM)

In dieser Veranstaltung werden internationale Studierende auf die Praktikumssuche in Deutschland, Europa und weltweit vorbereitet. Zudem erhalten Sie authentische Erfahrungsberichte anderer internationaler Studierender und Informationen zu Fördermöglichkeiten von Auslandsaufenthalten. Insbesondere wird die BPSA-Förderung von STUBE Hessen vorgestellt – ein Förderprogramm für berufsvorbereitende Studienaufenthalte, Praktika oder Berufsinformationsreisen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Mikrofinanzierung: Money Makes the World Go Round

Mikrofinanzierung: Money Makes the World Go Round 

Armut ist eins der gravierendsten Probleme weltweit. Genau deswegen setzen wir uns in diesem Seminar zusammen mit Expert:innen damit auseinander, wie diese bekämpft werden kann. Eine zentrale Möglichkeit ist Mikrofinanzierung: Mikrokredite, Sparangebote, Versicherungen und Zahlungssysteme im Minimalformat. Wir setzen uns damit auseinander, wie diese funktionieren, durch wen sie finanziert werden und ob dadurch wirklich ein Weg aus der Armut möglich ist. Dabei wird folgendes diskutiert: Wie realistisch sind die Chancen auf solche Finanzierungen und welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in diesem System? Wo sind die Grenzen und welche Nachteile ergeben sich dadurch?

Solidarität ist unser Eigennutz

[Wiesbaden, 10.12.2025] Anlässlich des Tags der Menschenrechte fordert der World University Service (WUS), das Globale Lernen zu fördern. Die über 300 Kriege und Konflikte weltweit zeigen, dass es wichtiger denn je ist, sich kritisch mit globalen Problemen auseinanderzusetzen und verantwortungsbewusst zu handeln.

Genau vor 78 Jahren, am 10. Dezember 1948, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Unter anderem aufgrund von über 300 Konflikten und Kriegen sind aktuell Millionen von Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Gewalt, Tod, politischer Verfolgung oder anderen Menschenrechtsverletzungen. Dabei lassen sie geliebte Menschen, ihr Zuhause und ihr bisheriges Leben zurück. Mehr als 220 Millionen Kinder und Jugendliche müssen darüber hinaus ihre Chance auf Bildung zurücklassen. Laut UN werden zudem über 239 Millionen Menschen weltweit im Jahr 2026 auf humanitäre Hilfe angewiesen sein, um überleben zu können. Artikel 3 der Menschenrechtscharta der UN lautet: „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“

Krieg ist der gefährlichste Gegner der Bildung. Deshalb unterstützen wir die Arbeit der Globalen Koalition zum Schutz von Bildung vor Angriffen (GCPEA), der Deutschland 2018 beigetreten ist. Das Abkommen soll dazu verpflichten, den Zugang zu Bildung auch in Zeiten bewaffneter Konflikte zu schützen. Gleichzeitig müssen wir die Ursachen und globalen Zusammenhänge von Konflikten verstehen, um sie irgendwann gänzlich ohne Gewalt lösen zu können.

„Stellvertretend für die vielen tausend zerstörten Bildungseinrichtungen weltweit möchte ich am Tag der Menschenrechte die zerstörten Schulen und Universitäten in den palästinensischen Gebieten, in der Ukraine, in der Demokratischen Republik Kongo, im Sudan und in Myanmar nennen. In diesen Ländern wird der jungen Generation ihr Menschenrecht auf Bildung buchstäblich zerschossen und zerbombt. Wir müssen das Recht auf Bildung schützen, damit Bildung uns zukünftig vor den Fehlern der Vergangenheit bewahrt. In Zeiten, in denen sich immer mehr Staaten aus der internationalen Verantwortung und Entwicklungszusammenarbeit zurückziehen und dabei ihre Eigeninteressen in den Vordergrund rücken, müssen wir vermitteln, dass Solidarität unser Eigennutz ist und nicht Ausgrenzung und Ignoranz“, so Dr. Kambiz Ghawami abschließend.

Der World University Service setzt sich seit über 100 Jahren für das Menschenrecht auf Bildung ein. Er beruft sich dabei auf Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie auf das vierte Nachhaltigkeitsziel „Hochwertige Bildung“ der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.

Für Interviewanfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Bastian Ivens unter infostelle@wusgermany.de, Tel. 0611 9446170.

Religion & Kultur: (un)geschriebene Gesetze

Religion & Kultur: (un)geschriebene Gesetze

**Kinderbetreuung wird angeboten

Ziel des Seminars ist es, zu erörtern, wie Kultur und Religion zusammenhängen und wie diese Begriffe genutzt werden können, um soziale Identitäten zu beschreiben – ohne sie zu verurteilen. Wir fragen, wie kulturelle und soziale Prägungen unsere Wahrnehmung, unser Denken und Handeln beeinflussen und welche Rolle Religion und Kultur im gesellschaftlichen Zusammenleben sowie in politischen Systemen weltweit spielen. Anhand globaler Beispiele diskutieren wir, wie kulturelle Zuschreibungen zu Stigmatisierung führen können und welche Maßnahmen notwendig sind, um Gewalt gegen Mädchen und Frauen, etwa in Form von Kinder- und Zwangsheirat zu bekämpfen.

STUBE mitgestalten! Planungstag für 2027

STUBE mitgestalten! Planungstag für 2027

Studierende und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Hessen sind herzlich eingeladen, Themen für unsere Seminare und Akademien im Jahr 2027 vorzuschlagen. Alle Teilnehmenden können Themen empfehlen, entwickeln und für ihre Favoriten abstimmen. Auch Ideen für Veranstaltungen, die selbständig an den Hochschulen durchgeführt werden können, möchten wir an diesem Tag sammeln.

Aller Anfang fällt schwer? Vom Studienkolleg in den Hochschulalltag

Aller Anfang fällt schwer? Vom Studienkolleg in den Hochschulalltag

Für Studienkollegiatinnen und -kollegiaten

Vor Studienbeginn stellen sich viele Fragen: Was erwartet mich im Hochschulalltag? Wie kann ich mein Studium finanzieren? Wie gehe ich mit kulturellen Unterschieden um? In diesem Seminar tauschen sich Studienkollegiatinnen und –kollegiaten aus Hessen untereinander aus und erfahren, wie an einer hessischen Hochschule studiert wird, wie man sich erfolgreich auf ein Stipendium bewirbt und wie sie sich engagieren können.

Eine Brücke in Deine Zukunft!

Eine Brücke in Deine Zukunft! 

Die BPSA-Förderung unterstützt Studierende dabei, schon frühzeitig eine Brücke in ihre Herkunftsländer und in den Berufseinstieg allgemein zu schlagen. Dabei geht es um Bewerbungsstrategien für Praktika, Forschungsaufenthalte und den ersten Job. Das Seminar bietet Raum für Austausch und Vernetzung mit anderen internationalen Studierenden. Außerdem erhältst du im Seminar einen Überblick über das BPSA-Programm.