Berufsbildende Schulen freuen sich auf Globales Lernen: Qualifikationsseminar für internationale Studierende aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland

Qualifikationsseminar I für internationale Studierende in Mainz zu Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung im WUS-Projekt „Grenzenlos-Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ 

Wiesbaden/Mainz, 13.05.2026: „Die Veranstaltung war nicht nur informativ, sondern auch motivierend und persönlich sehr bereichernd. Ich hoffe sehr, dass auch in Zukunft weitere Veranstaltungen dieser Art stattfinden werden, da sie ein echtes Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Globales Lernen und gesellschaftliche Verantwortung schaffen und die Teilnehmenden zum kritischen Nachdenken anregen“, resümiert eine Teilnehmerin des Qualifikationsseminars I. Das Seminar fand vom 08.-10. Mai 2026 im Jugendhaus Don Bosco in Mainz statt. 31 Studierende aus 22 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas nahmen teil, um Konzepte und Methoden des Globalen Lernens kennenzulernen und sich auf Lehrkooperationen an beruflichen Schulen rund um die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vorzubereiten. Das Qualifikationsseminar I stellt das erste der insgesamt 4 Module für das Zertifikat als „Facilitator for Global and Intercultural Education“ dar, welches internationale Studierende aus Ländern des Globalen Südens im Projekt „Grenzenlos“ benötigen, um an berufsbildende Schulen eingesetzt werden können.

Der Freitag begann mit einer ausführlichen Projektvorstellung durch die Seminarleitung Helen Danso (WUS). Durch Kennenlernübungen, Soziometrien und der gemeinsamen Arbeit an Erwartungen, Wünsche und Anforderungen an das Seminar wurde nicht nur ein positiver Einstieg in das Seminar, sondern auch eine gute Arbeitsgrundlage für die anstehenden Tage geschaffen. Nach einem gemeinsamen Abendessen berichtete die erfahrene indonesische Grenzenlos-Aktive Rivana Amelia, von ihren Erfahrungen mit Lehrkooperationen zu ihrem Thema „SDG #13: Climatechange: We are drowning in Plastic". Sie motivierte die angehenden Grenzenlos-Aktiven für ihre zukünftigen Einsätze an berufsbildenden Schulen. 

Am Samstag arbeiteten Silvana Kröhn und Mauricio Pereyra Morales vom EPIZ-Berlin mit den Studierenden zu Methoden und Techniken des Globalen Lernens. Dabei fokussierten sie die Zielgruppe „Auszubildende“. Zunächst setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit Konzepten und Zielen des Globalen Lernens auseinander, bevor sie vielfältige Methoden ausprobieren durften um diese zukünftig selbst in ihre Unterrichtskonzepte zu integrieren. Die Methoden reichten von unterschiedlichen Diskussions-und Reflexionsformen, über Soziometrien, Gegendstandsassoziationen, der Arbeit mit Bildern, bis hin zu klassischen Übungen des Globalen Lernens wie das „Weltspiel“ (Refugee Chair), „Fisheries“ und einem Mysterie zu Sandabbau auf Sansibar. Durch diese Methoden gelang es den Teilnehmenden die zentralen Prinzipien des Globalen Lernens wie Perspektivwechsel, Empathie, Solidarität und Reflexionsfähigkeit erfahrbar zu machen. Der Samstag endete mit einem freiwilligen „Kulturabend“, organisiert durch den WUS Praktikanten Omer Hamid, bei dem die Teilnehmenden sich auf abwechslungsreiche und humorvolle Weise gegenseitig Besonderheiten ihrer Herkunftsländer vorstellten.

 Der letzte Seminartag stand ganz im Zeichen der Erarbeitung eines eigenen Themas, mit welchen die Studierenden zukünftig an beruflichen Schulen Unterricht in Form von Lehrkooperationen mitgestalten können. Den inhaltlichen Rahmen der Themen stellen die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDGs) dar und sie folgen den Empfehlungen des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Das Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird von den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. 

Grenzen im Kopf – Nationalismus und seine Folgen für den Weltfrieden

Grenzen im Kopf – Nationalismus und seine Folgen für den Weltfrieden

Das Seminar beschäftigt sich mit dem weltweiten Erstarken nationalistischer Bewegungen und deren Auswirkungen auf Frieden, internationale Zusammenarbeit und globale Gerechtigkeit. Im Fokus stehen die Folgen für Beziehungen zwischen dem Globalen Norden und Süden, Migration, Medien und Desinformation sowie die Einschränkung von Rechten und Teilhabe durch nationalistische Politik. Vor dem Hintergrund der Agenda 2030 diskutieren die Teilnehmenden, wie internationale Solidarität, zivilgesellschaftliches Engagement und globale Partnerschaften zu Frieden und Zusammenarbeit beitragen können.

Einstieg ins Management interkultureller Veranstaltungen

Einstieg ins Management interkultureller Veranstaltungen

Das Seminar ist eine Weiterbildungschance und Zusatzqualifizierung für alle, die interkulturelle und entwicklungspolitische Veranstaltungen planen, leiten und begleiten wollen. Das Seminar dient außerdem als Vorbereitung für Studierende, die bei einer STUBE-Veranstaltung Co-Leiter/in oder Referent/in werden wollen. Auch wenn Sie in einer Hochschulgruppe oder bei einem studentischen Verein in Hessen aktiv sind, könnte das Seminar für Sie hilfreich sein.

Im Seminar werden wichtige Kompetenzen und Methoden erarbeitet, die für die Planung und Durchführung einer interkulturellen Veranstaltung wichtig sind. Du bekommst unterschiedliche Planungstipps und Methoden an die Hand gegeben, um Risiken von Beginn an einzuplanen und vorzubeugen. Neben der persönlichen Vorbereitung auf einen Einsatz bei einer STUBE-Veranstaltung ist die Teilnahme am Seminar für das Studium, die zukünftige Berufstätigkeit und für die persönliche Qualifizierung nützlich.

Winterakademie: Künstliche Intelligenz und Klimakrise – Zwischen Innovation und Verantwortung

Künstliche Intelligenz und Klimakrise – Zwischen Innovation und Verantwortung

Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt, von Klimaforschung und Stadtplanung bis hin zu Kunst und Musik. Gleichzeitig benötigt KI enorme Mengen an Energie und Ressourcen. In der STUBE Sommerakademie setzen wir uns mit den Chancen und Risiken von KI im Kontext nachhaltiger Entwicklung auseinander. Gemeinsam diskutieren wir, wie KI verantwortungsvoll und klimafreundlich genutzt werden kann und welche Auswirkungen sie auf Gesellschaft, Kreativität und globale Gerechtigkeit hat. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Menschen die digitale Zukunft nachhaltig mitgestalten können.

Vernetzung, Austausch, Zukunft: Grenzenlos an der fünften Fachtagung der Lehrkräftebildung für nachhaltige Entwicklung Rheinland-Pfalz

Wiesbaden/Kirchheimbolanden, 11.05.2026. Die WUS-Projekte „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ und „Portal Globales Lernen“ durften ihre Arbeit mit einem gemeinsamen Stand auf der 5. BNE – Fachtagung Rheinland-Pfalz für Lehrkräfte vorstellen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung standen die Nachhaltigkeitsziele SDG 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden) sowie SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen). Zahlreiche Institutionen der Lehrkräftebildung im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ präsentierten ihr vielfältiges Angebot auf dem Markt der Möglichkeit.


Der Schwerpunkt des Fachtages lag vor allem auf der Vernetzung und dem Austausch der unterschiedlichen anwesenden Akteurinnen und Akteure. Dafür bot der Markt der Möglichkeiten zahlreiche Begegnungs-und Gesprächsmöglichkeiten über globale Themen und nachhaltige Entwicklung. Ein weiteres Highlight der Fachtagung stellte die Keynote zum Thema „Umwelt und Frieden“, die neue Perspektiven für einen lösungsorientierten Unterricht eröffnete. 


Insgesamt war die Fachtagung ein voller Erfolg und bot eine wertvolle Plattform für Austausch, Vernetzung und Inspiration im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung. „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ hatte dabei die Möglichkeit, sich mit anderen Organisationen zu vernetzen, Kontakte zu Berufsschullehrkräften zu knüpfen und sich über zukünftige Zusammenarbeiten auszutauschen. Viele engagierte Lehrkräfte und Bildungspartner waren vor Ort, wodurch wertvolle Kontakte entstanden.


Das WUS Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird von den Ländern Rheinland-Pfalz sowie Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, und Saarland gemeinsam mit ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.
 

Bildung für nachhaltige Entwicklung erlebbar machen: Grenzenlos-Aktive inspirieren Lehrkräfte am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Esslingen

Esslingen/Wiesbaden, 28.04.2026: „Wir haben selbst das Angebot von „Grenzenlos“ genutzt und waren sehr zufrieden, wie einfach die Kooperation abläuft und wie vielfältig die Themen der Lehrkooperationen sind“, äußerte sich eine Lehrkraft nach der Vorstellung des WUS-Projekts „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ bei der BNE-Multiplikatorenschulung am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) in Esslingen. Die Veranstaltung bot Lehrkräften beruflicher Schulen in Baden-Württemberg einen praxisnahen Einblick in Globales Lernen und die Arbeit des Projekts „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“.

Dabei waren zwei Grenzenlos-Aktive Diego Jarrín und Barbara Beltrán Torres, die ihre Themen und Methoden für den Einsatz im Unterricht an beruflichen Schulen vorstellten.

Diego Jarrín, der aus Ecuador kommt und an der Universität Stuttgart studiert, präsentierte sein Thema SDG #12: "Elektromüll: Was hat mein Handy mit dem globalen Süden zu tun?" sowie die dazugehörigen didaktischen Methoden und erläuterte, warum er diese Ansätze gezielt im Unterricht anwendet. Die Lehrkräfte konnten zwei seiner Methoden direkt selbst erleben und zeigten sich von deren Aktivierungscharakter und Praxisnähe sehr beeindruckt. Im Anschluss tauschten sich die Teilnehmenden über ihre eigenen Erfahrungen mit Handy-Sammelaktionen aus und diskutierten, wie solche Projekte zur Förderung nachhaltiger Ressourcennutzung beitragen können.

Barbara Beltrán Torres, peruanische Promovendin an der Hochschule Landshut, stellte ihr Thema SDG #12: "Bitterer Kolonialismus: Palmöl und Schokolade" sowie ihren persönlichen Bildungs- und Lebensweg vor. Ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit ist es, Schülerinnen und Schüler zu motivieren, selbst aktiv zu werden. Daher setzt sie bewusst auf praxisorientierte Methoden, die den Lernenden konkrete Handlungsoptionen vermitteln. Ihr Ziel ist es, jungen Menschen ein „Werkzeug“ zu vermitteln, mit dem sie globale Herausforderungen verstehen und eigene Beiträge zu nachhaltiger Entwicklung leisten können. Ihre authentische Herangehensweise fand bei den Lehrkräften große Zustimmung.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv. Besonders geschätzt wurden die Authentizität der Beiträge, der hohe Praxisbezug sowie die Möglichkeit, die „Grenzenlos“-Lehrkooperationen direkt anzufragen. Wir danken Manfried Dürr und seinen Kolleginnen und Kollegen vom ZSL für diese Möglichkeit und die hervorragende Organisation.

Das WUS-Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird mit Mitteln des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg und darüber hinaus sowie von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

DEval empfiehlt strategische Neuausrichtung deutscher Unterstützung

(April 2026) Das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) hat den Erfolg der Maßnahmen sowie Lernprozesse des Systems der deutschen Entwicklungszusammenarbeit untersucht und die Ergebnisse in einer Pressemitteilung vom 25. März veröffentlicht. 

Fast alle Staaten Subsahara-Afrikas haben in den letzten 30 Jahren verschieden intensive Dezentralisierungsprozesse durchlaufen. Viele wurden hierbei durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt. Die Ergebnisse, die DEval Ende März veröffentlicht hat, haben gezeigt, dass das Engagement für entwicklungsorientierte Dezentralisierung den Interessen vieler zentralstaatlicher Regierungssysteme in Subsahara-Afrika gegenübersteht.

Laut DEval hätten die Untersuchungen gezeigt, dass die Maßnahmen in den afrikanischen Partnerländern durchaus lokal begrenzte Wirkungen hatten. So konnten beispielsweise administrative Kapazitäten gestärkt und in vielen Fällen kommunale Gebietskörperschaften finanziell besser ausgestattet werden. Ein weiterer positiver Aspekt war die erhöhte politische Teilhabe auf lokaler Ebene.

Langfristige, übergeordnete entwicklungspolitische Wirkungen seien jedoch nur selten nachweisbar. Bis auf Ausnahmen hätten die deutschen Bemühungen weder zur strukturellen Konfliktreduktion, noch dazu beitragen, die für Dezentralisierung förderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Gleiches gelte für übergeordnete Beiträge zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung einzelner Länder oder zur Demokratisierung.

Den vollständigen DEval-Bericht finden Sie unter folgendem Link: https://www.deval.org/de/ueber-uns/aktuelles/news/detail/dezentralisierung-in-subsahara-afrika 

Eine Stellungnahme des BMZ finden Sie unter folgendem Link: https://www.bmz.de/de/ministerium/evaluierung/bmz-stellungnahmen-19404 

Info: DEval – Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit, Fritz-Schäffer-Straße 26, 53113 Bonn, Tel. 0228 3369070, info[at]DEval.org, https://www.deval.org/de/ 

Hessen bleibt dabei und stärkt Globales Lernen: Ausgezeichnete „Grenzenlos-Schulen“ wurden rezertifiziert

Das Projekt „Grenzenlos“ bietet beruflichen Schulen eine Auszeichnung als „Grenzenlos-Schule“ an. Besonders engagierte „Grenzenlos“-Schulen können sich durch eine Rezertifizierung bestätigen lassen, dass sie hohe Standards im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nicht nur erfüllen, sondern fest in ihrem Schulprofil verankern. Durch die „Grenzenlos“-Rezertifizierung wird das kontinuierliche Engagement der Lehrkräfte und der Schülerschaft sichtbar gewürdigt. Den neu rezertifizierten hessischen beruflichen Schulen gratulieren wir herzlich!

Wiesbaden, 20.04.2026: In Hessen engagieren sich immer mehr berufliche Schulen für Globales Lernen und nachhaltige Entwicklung. Mit der erstmaligen Rezertifizierung als „Grenzenlos“-Schule wurden nun die Schulen Aliceschule GießenTheodor-Heuss-Schule Wetzlar, Klingerschule Frankfurt am Main und Theodor-Heuss-Schule Offenbach ausgezeichnet. Sie gehören damit zu den Bildungseinrichtungen, die globale Themen dauerhaft in Unterricht und Schulalltag integrieren und ihren Lernenden vielfältige Perspektiven auf internationale Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung eröffnen.

Die rezertifizierten Schulen haben in den vergangenen Monaten intensiv mit Grenzenlos-Aktiven zusammengearbeitet. Diese internationalen Studierenden aus Afrika, Asien und Lateinamerika bringen persönliche Erfahrungen und authentische Einblicke in globale Zusammenhänge in die Klassenzimmer. Dadurch erhalten die Auszubildenden die Möglichkeit, sich mit Themen wie nachhaltiger Entwicklung, globalen Lieferketten, sozialer Gerechtigkeit, Klimawandel oder interkultureller Zusammenarbeit auseinanderzusetzen. Die Begegnungen fördern wichtige Zukunftskompetenzen und erweitern sowohl die berufliche als auch die persönliche Perspektive der Schülerinnen und Schülern.

Nach außerordentlichem Engagement erhielt die hessische Aliceschule Gießen die Re-Zertifizierung als Grenzenlos-Schule für weitere drei Jahre. Die Zusammenarbeit mit „Grenzenlos“ hat die Schule motiviert, weitere Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)-bezogene Unterrichtsaktivitäten wie z.B. das Herstellen von Naturkosmetik bei der Frisörinnenausbildung, durchzuführen und sich für weitere BNE-Label zu bewerben.

An der rezertifizierten Klingerschule in Frankfurt am Main gewinnt die Nachhaltigkeitsagenda 2030 durch die Zusammenarbeit mit „Grenzenlos“ zunehmend an Bedeutung in der Schulentwicklung. Dies spiegelt sich sowohl im nachhaltigen, selbstorganisierten Lernen (SDG 4) der gymnasialen Oberstufe als auch in der Gestaltung der neu eröffneten Cafeteria wider, bei der die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich nachhaltige Zutaten für ihre Mahlzeiten auswählen.

Lehrkräfte der rezertifizierten Theodor-Heuss-Schule Wetzlar berichten wertschätzend von den praxisnahen und authentischen Impulsen internationaler Studierender, die den Unterricht bereichern und globale Perspektiven vermitteln. Darüber hinaus profitiert die Schülerschaft von der Begegnung mit „Grenzenlos“-Aktiven aus verschiedenen Kulturen, wodurch Weltoffenheit, Toleranz und die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit globalen Themen gefördert werden. Auch für die Schulleitung und das Kollegium der Theodor-Heuss-Schule Wetzlar ist „die enge Kooperation mit dem Projekt „Grenzenlos“ ein wichtiges Signal für die internationale Öffnung der Schule und die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrages im Sinne einer weltoffenen und nach-haltigen beruflichen Bildung.“

Auch das Grenzenlos-Label der Theodor-Heuss-Schule Offenbach wurde rezertifiziert. An der Schule hat Grenzenlos einen besonderen Stellenwert, da authentische Einblicke und der direkte Austausch im Rahmen der Lehrkooperationen Lernprozesse ermöglichen, die weit über theoretisches Wissen hinausreichen. Die Schülerinnen und Schüler zeigen dabei großes Interesse an den globalen Fragestellungen und schätzen die Möglichkeit, mit Menschen aus verschiedenen Weltregionen ins Gespräch zu kommen.

Mit den neuen Re-Zertifizierungen gewinnt das Netzwerk der „Grenzenlos“-Schulen in Hessen an Stabilität und Reichweite. Immer mehr berufliche Schulen erkennen die Bedeutung globaler Perspektiven für die berufliche Bildung. Sie setzen auf eine Bildungskultur, die globale Verantwortung nicht als Zusatz, sondern als festen Bestandteil beruflicher Bildung versteht und sich am „Orientierungsrahmen Globale Entwicklung“ der KMK und des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ausrichtet.

Das Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird von den Ländern Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

Grenzenlos-Schulen werden erneut ausgezeichnet: Rezertifizierungen in Bayern

Das Projekt „Grenzenlos“ bietet beruflichen Schulen eine Zertifizierung als „Grenzenlos-Schule“ an. Besonders engagierte „Grenzenlos“-Schulen können sich durch eine Rezertifizierung bestätigen lassen, dass sie hohe Standards im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nicht nur erfüllen, sondern fest in ihrem Schulprofil verankern. Durch die „Grenzenlos“-Rezertifizierung wird das kontinuierliche Engagement der Lehrkräfte und der Schülerschaft sichtbar gewürdigt. Den neu rezertifizierten baden-württembergischen beruflichen Schulen gratulieren wir herzlich!

Wiesbaden, 20.04.2026: In Bayern setzen immer mehr berufliche Schulen darauf, junge Menschen auf eine global vernetzte Arbeitswelt vorzubereiten. Sie leben eine Bildungskultur, die globale Verantwortung nicht als Zusatz, sondern als festen Bestandteil beruflicher Bildung versteht und sich am „Orientierungsrahmen Globale Entwicklung“ der KMK und des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ausrichtet.

Mit der erfolgreichen Rezertifizierung als „Grenzenlos“-Schule bestätigten nun die Berufliche Oberschule Holzkirchen und die Städtische Berufsschule für Zahnmedizinische Fachangestellte München ihr Engagement für Globales Lernen. Die Rezertifizierung zeigt, wie konsequent diese beruflichen Schulen im Freistaat internationale Perspektiven, Nachhaltigkeit und globale Verantwortung miteinander verbinden.

Um das Engagement von Schulen für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bundesweit messbar zu machen, hat die Kultusministerkonferenz (KMK) 2024 u. a. das WUS-Grenzenlos-Label für berufsbildende Schulen als Indikator ausgewählt. Damit soll der Fortschritt für die Berichterstattung im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung abgebildet werden. Schulen mit dem Grenzenlos Label verfolgen den sogenannten Whole Institution Approach. Das bedeutet, Nachhaltigkeit wird nicht nur in einzelnen Fächer thematisiert, sondern in allen Fächern und betrifft auch die Schulverpflegung, das Management und die demokratische Mitgestaltung durch Schüler und Schülerinnen.

Die Berufliche Oberschule Holzkirchen und die Städtische Berufsschule für Zahnmedizinische Fachangestellte München haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Lehrkooperationen gemeinsam mit internationalen Grenzenlos-Aktiven umgesetzt. Die Studierenden aus Ländern des Globalen Südens bringen ihre eigenen Lebensrealitäten in die Klassenzimmer ein und schaffen damit direkte Zugänge zu Themen wie faire Arbeitsbedingungen, ökologische Herausforderungen, globale Lieferketten oder soziale Ungleichheiten. Für die Auszubildenden entstehen dadurch Lernmomente, die weit über theoretisches Wissen hinausgehen. 

Eine Lehrkraft der rezertifizierten Beruflichen Oberschule Holzkirchen beschreibt den Mehrwehrt der Grenzenlos-Lehrkooperationen wie folgt: „Die Begegnungen mit Grenzenlos-Aktiven aus Ghana fanden auf Englisch statt und boten viele Gelegenheiten, Sprachkenntnisse anzuwenden, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln und zahlreiche interessierte Fragen zu stellen. Durch den direkten Austausch mit internationalen Studierenden werden unterschiedliche Lebensrealitäten und die Bedeutung nachhaltiger Entwicklung greifbar“.

Lehrkräfte der rezertifzierten Städtischen Berufsschule für Zahnmedizinische FachangestellteMünchen berichteten von einem sehr hohen Stellenwert der Zusammenarbeit mit „Grenzenlos“, die auch als „ein wichtiger Bestandteil der Öffnung der Schule und der Förderung globaler Bildung“ dient. Neben „Grenzenlos“ wird BNE auf vielfältige Weise im Unterricht und darüber hinaus umgesetzt, z.B. in projektorientierten Unterrichtseinheiten zum Thema „Nachhaltigkeit in der Zahnarztpraxis“ oder durch eine Pfandflaschen-Aktion. 

Die neuen Rezertifizierungen stärken und erweitern das bayerische Netzwerk der „Grenzenlos“-Schulen nachhaltig. Immer mehr berufliche Schulen erkennen, wie wichtig globale Kompetenzen für die berufliche und persönliche Entwicklung junger Menschen sind, und integrieren BNE dauerhaft in ihre Schulprogramme und darüber hinaus. 

Das Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird vom Freistaat Bayern, den Ländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

Baden-Württemberg baut Netzwerk der rezertifizierten Grenzenlos-Schulen weiter aus

Das Projekt „Grenzenlos“ bietet beruflichen Schulen eine Zertifizierung als „Grenzenlos-Schule“ an. Besonders engagierte „Grenzenlos“-Schulen können sich durch eine Rezertifizierung bestätigen lassen, dass sie hohe Standards im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nicht nur erfüllen, sondern fest in ihrem Schulprofil verankern. Durch die „Grenzenlos“-Rezertifizierung wird das kontinuierliche Engagement der Lehrkräfte und der Schülerschaft sichtbar gewürdigt. Den neu rezertifizierten baden-württembergischen beruflichen Schulen gratulieren wir herzlich!

Wiesbaden, 20.04.2026: In Baden Württemberg haben mehrere berufliche Schulen erneut gezeigt, wie konsequent sie Globales Lernen in ihrer Schulentwicklung im Sinne der Whole Institution Approach integrieren: Die Schulen DAA Göppingen, Julius-Springer-Schule Heidelberg und das Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Weingarten erhielten ihre Grenzenlos-Re Zertifizierungen und setzen damit ein deutliches Zeichen für langfristiges Engagement im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Um das Engagement von Schulen für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bundesweit messbar zu machen, hat die Kultusministerkonferenz (KMK) 2024 u. a. das WUS-Grenzenlos-Label für berufsbildende Schulen als Indikator ausgewählt. Damit soll der Fortschritt für die Berichterstattung im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung abgebildet werden. Schulen mit dem Grenzenlos Label verfolgen den sogenannten Whole Institution Approach. Das bedeutet, Nachhaltigkeit wird nicht nur in einzelnen Fächer thematisiert, sondern in allen Fächern und betrifft auch die Schulverpflegung, das Management und die demokratische Mitgestaltung durch Schüler und Schülerinnen.

Die „Grenzenlos“-Rezertifizierung bestätigt darüber hinaus, dass die Schulen über Jahre hinweg erfolgreich mit internationalen Studierenden, die seitens Grenzenlos qualifiziert und anschließend als „Facilitator for Global and Intercultural Education“ zertifiziert werden, zusammenarbeiten. Die Studierenden aus Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas gestalten regelmäßig Unterrichtseinheiten, berichten aus ihren persönlichen Lebenswelten und bringen globale nachhaltige Perspektiven direkt in die Klassenzimmer. Für die Lernenden entstehen dadurch authentische Begegnungen, die sie dazu anregen, eigene Sichtweisen zu hinterfragen und globale Zusammenhänge bewusster wahrzunehmen. 

So fasst eine Lehrkraft der rezertifizierten Schule DAA Göppingen die Kooperation mit „Grenzenlos“ zusammen: „Die Lehrkooperationen haben für uns als Schulgemeinschaft eine wichtige Funktion, um unsere gemeinsame Verantwortung für den Erhalt dieser Erde wahrzunehmen und umzusetzen“.

Die rezertifizierten Schulen haben ihre Strukturen in den vergangenen Jahren nachhaltig weiterentwickelt. So wurde bei der rezertifizierten Julius-Springer-Schule Heidelberg z.B. das Schulgebäude großflächig mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die schuleigene Juniorenfirma „Paper Star“ verfügt über ein Angebot an Fairtrade-Produkten und auch die Cafeteria wirtschaftet nachhaltig. Ganze Unterrichtsreihen und Projekttage zu Nachhaltigkeitsthemen, Kooperationen mit regionalen Initiativen oder schulweite Aktionen zu Klima und Konsum sind inzwischen an der Schule fest verankert.

Die Rezertifizierung des Seminars für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Weingarten zeigt deutlich, dass BNE nicht nur an beruflichen Schulen, sondern auch in der Aus- und Fortbildung der baden-württembergischen Berufsschullehrkräfte verankert wird. Die Fachleiterin des Seminars betont, dass die wiederkehrende Zusammenarbeit mit den internationalen Grenzenlos-Aktiven angehenden Lehrkräften wertvolle Praxisbeispiele zur Einbettung der SDGs im Unterricht anbietet und somit maßgeblich zur Qualität und Sichtbarkeit der Arbeit des Seminars mit den Nachhaltigkeitsthemen beiträgt.   

Die erneute Grenzenlos-Auszeichnung zeigt, wie stabil das Netzwerk der „Grenzenlos“-Schulen in Baden-Württemberg inzwischen gewachsen ist. Immer mehr Schulen setzen auf eine Bildungskultur, die globale Verantwortung nicht als Zusatz, sondern als festen Bestandteil beruflicher Bildung versteht und sich am „Orientierungsrahmen Globale Entwicklung“ der KMK und des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ausrichten.

Das Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird von den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland Pfalz und Saarland sowie von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.