PFLANZET

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Dr. Johana Lochner

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36199 Rotenburg an der Fulda
Hessen
Deutschland

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Beschreibung der Organisation

PFLANZET: Dr. Johanna Lochner ist freie Bildungsarbeiterin, Dozentin, Wissenschaftlerin und Autorin im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie entwickelt Bücher & Publikationen, Fortbildungen & Webinare sowie Bildungsmaterialien & Bildungsmodule entlang des Roten Fadens von PFLANZET: Nutzpflanzen, Schulgärten – global & lokal.

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BBZ Homburg setzt starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und globale Bildung – Paul-Weber-Schule BBZ Homburg ist „Grenzenlos-Schule“

Homburg/Wiesbaden, 13.05.2025 – Die Paul-Weber-Schule, BBZ Homburg (Saar) ist am 9. Mai 2025 als Grenzenlos-Schule ausgezeichnet worden. Als 71. Berufsbildende Schule bundesweit und vierte im Saarland erhält das Berufsbildungszentrum die Auszeichnung „Grenzenlos-Schule“ durch den World University Service (WUS). Mit der Auszeichnung wird das besondere Engagement der Schule im Bereich Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gewürdigt.

Im Rahmen der feierlichen Übergabe überreichte Dr. Kambiz Ghawami Vorstandsvorsitzender des WUS die Zertifizierungsurkunde sowie die Schulplakette an den Schulleiter OStD Hans-Jörg Opp. 

Durch die Auszeichnung als Grenzenlos-Schule zeigt die berufsbildende Schule ihr aktuelles und zukünftiges Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und für die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs). Die Schule führt mit dem Projekt Grenzenlos Lehrkooperationen durch, bei denen Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika zu verschiedenen Themen im Rahmen der 17 Nachhaltigkeitsziele an die Schule kommen und so einen Perspektivwechsel bei den Schülerinnen und Schülern anregen.  

Herr Opp bekräftigte die besondere Auszeichnung als Grenzenlos-Schule mit einem Appell an die politischen Gäste und Schülerinnen und Schüler: „Ich appelliere an alle politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, berufliche Schulen in dem Bestreben grenzenlos zu denken zu bestärken und zu unterstützen. Ich appelliere aber auch an die jungen Menschen diese Herausforderungen und Bemühungen anzunehmen und den Gedanken ‚grenzenlos zu Denken‘ als Chance zu verinnerlichen, auch ein bisschen mehr Frieden zu schaffen und zu erhalten.“ 

Die politische Anerkennung wurde durch die Gäste und Grußworte vor Ort sichtbar. 

Der Bundestagsabgeordnete des Landkreises und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Deutschen Bundestag, Esra Limbacher, betonte in seinem Grußwort die internationale Zusammenarbeit gerade im wirtschaftlichen Bereich und die Einhaltung von Lieferketten, wie sie in den vorangegangenen Lehrkooperationen am Beispiel von Mobiltelefonen beleuchtet wurden. Damit unterstrich er die Relevanz der Grenzenlos-Lehrkooperationen, die dazu beitragen, gute globale Wirtschaftsbeziehungen in Zeiten, in denen diese nicht mehr selbstverständlich erscheinen, zu fördern. Herr Limbacher gratulierte der Paul-Weber-Schule BBZ Homburg auch im Namen des Landrats Dr. Theophil Gallo (Saarpfalz-Kreis). 

Zudem äußerten sich auch die saarländischen Landtagsabgeordneten Pascal Conigliaro (SPD) und Jutta Schmitt-Lang (CDU) lobend über die Initiative der Schule. Frau Schmitt-Lang richtete sich in ihrem Grußwort an die Schülerinnen und Schüler: „Wissen mit Haltung, Lernen mit Weitblick und Handeln mit Wirkung. Und das wünsche ich mir für alle Schülerinnen und Schüler im Saarland, in Deutschland und der Welt, dass sie im Laufe ihrer Schullaufbahn merken, dass ihr Handeln Wirkung hat, auch am ganz anderen Ende der Welt. Jeder von euch kann ein Stück die Welt verändern.“  Herr Conigliaro betonte in seinem Grußwort vor allem die Relevanz der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. „Gerade heute im Jahr 2025 in dem die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit drastisch zurück gefahren werden, ist die Förderung von Globalen Lernen für eine weltoffene und zukunftsorientierte Berufsbildung besonders wichtig. Und ich freue mich, dass im Saarland bereits die vierte Schule heute die Auszeichnung Grenzenlos-Schule erhält“, sagte Herr Conigliaro.

In Vertretung der Ministerin für Bildung und Kultur Frau Christine Streichert-Clivot sprach Dr. Daniela Schmitz ein Grußwort in dem sie das Engagement der Schule lobte. „Das Grenzenlos-Projekt leistet einen unschätzbaren Beitrag weil es die Welt in unseren Klassenraum bringt und wirksames Handeln ermöglicht.“

Lehrkooperationen mit internationalen Studierenden

Die Zertifizierung ist Ergebnis der engagierten Lehrkräften Moritz Aulenbacher, Tina Kleist, Clara Marie Allmann und Bernd Hofer am BBZ Homburg, die in Zusammenarbeit mit Studierenden aus Afrika, Asien und Lateinamerika praxisnahe Lehrkooperationen gestalten. Es fanden bereits Lehrkooperationen mit Studierenden aus den Ländern wie Guinea, Kolumbien und Kirgistan statt.

Zur Feier der Auszeichnung waren die Studierenden Meerim Ibraiimova (Kirgistan) und Diego Jarrin (Ecuador) vor Ort. In der Klasse FO11 im Fach BWL thematisierte Herr Jarrin globale Lieferketten am Beispiel des Handys und deren Auswirkungen auf den Globalen Süden, während Frau Ibraiimova in den Klassen Ki 11 und Ki 10 (Kinderpflege) im Fach Berufliche Kompetenz mit den Schülerinnen und Schülern ebenfalls das Thema „Smart Phone - Smart Use“ bearbeitete.

Teil eines starken Netzwerks für nachhaltige Bildung

Mit der Auszeichnung „Grenzenlos-Schule“ ist das BBZ Homburg nun Mitglied eines bundesweiten Netzwerks von Bildungseinrichtungen, die sich für eine gerechte und nachhaltige Welt einsetzen. Das Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ setzt sich für die Ziele der Agenda 2030 ein und orientiert sich am Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung – einer Initiative der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Durchgeführt wird das Projekt vom World University Service (WUS), einer internationalen und unabhängigen Organisation von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden im Bildungssektor. Das Projekt „Grenzenlos—Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird vom Land Saarland sowie von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. 

Armut und Gesundheit

Armut und Gesundheit hängen eng zusammen: Menschen in prekären Lebenslagen sind häufiger gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt, haben oft schlechteren Zugang zu medizinischer Versorgung und stehen vor strukturellen Hürden. Das Seminar beleuchtet, wie soziale Ungleichheit, politische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Interessen die Gesundheit beeinflussen und welche Maßnahmen zu mehr Chancengleichheit beitragen können. Neben theoretischen Inputs gibt es praktische Elemente, z. B. einen Kochworkshop, in dem gezeigt wird, wie sich gesunde Mahlzeiten mit kleinem Budget zubereiten lassen. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge von Armut und Gesundheit zu entwickeln und Wege zu erkunden, gesundheitliche Teilhabe für alle zu stärken.

Sanktionen und ihre Auswirkungen auf die Zivilgesellschaft

Sanktionen und ihre Auswirkungen auf die Zivilgesellschaft

**mit Kinderbetreuung

Internationale Sanktionen sind ein zentrales außenpolitisches Instrument – sie sollen Völkerrechtsverstöße, Menschenrechtsverletzungen
oder die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen verhindern. Doch sie haben auch unbeabsichtigte Folgen: Wie wirken sich Sanktionen gegen Länder wie Iran, Kuba oder Russland auf deren Bevölkerung, Wissenschaft und Kultur aus? Im Seminar beleuchten wir, wann Sanktionen als politische Druckmittel legitim sind – und wann sie selbst zur Belastung für Zivilgesellschaften werden. Ebenso diskutieren wir die Rolle von Nichtregierungsorganisationen: Wie handeln Greenpeace, Amnesty oder andere NGOs zwischen politischem Einfluss, fehlender demokratischer Legitimation und punktuellen Lösungen? Neben außenpolitischem Druck betrachten wir auch staatliche Repressionen nach innen – etwa im Fall der Rohingya in Myanmar oder der Uiguren in China. Ziel ist es, die Ambivalenz politischer Sanktionen, ihre Wirkmechanismen und ihre ethischen Grenzen kritisch zu hinterfragen.

Green Beauty? Unmasking the Dark Side of the Cosmetic Industry

Green Beauty? Unmasking the Dark Side of the Cosmetic Industry

*event will be held in English

According to Euromonitor, sales of premium beauty products were expected to reach 151 billion US dollars in 2023, compared to 100 billion in 2021. The beauty industry is booming like never before. While awareness of the precarious production conditions in the textile sector seems to be steadily increasing, there are hardly any reports on the working conditions and production processes in the cosmetics and beauty sector. Yet cosmetic products are constant companions in our daily lives, often packaged in plastics. However, plastic frequently ends up in the wrong bin, which means it is not recycled and can take up to 500 years to decompose. It finds its way into forests, rivers, agricultural land, and even into food as microplastics – and ultimately into the human body. According to Zero Waste Europe, 120 billion packaging units are produced annually for the global cosmetics industry.
In this seminar, we want to explore the opportunities that Fairtrade-certified raw materials in cosmetics and personal care products can offer – for example, helping producers to increase their Fairtrade sales and access new markets. Many of the Fairtrade raw materials already available could also be used in beauty products, such as shea butter, honey, or sugar. Working conditions, particularly regarding health protection, are significantly better on Fairtrade-certified plantations than on non-certified ones.
 

Religion & Kultur: (un)geschriebene Gesetze

Religion & Kultur: (un)geschriebene Gesetze

**mit Kinderbetreuung

Ziel des Seminars ist es, zu erörtern, wie Kultur und Religion zusammenhängen und wie diese Begriffe genutzt werden können, um soziale Identitäten zu beschreiben – ohne sie zu verurteilen. Wir fragen, wie kulturelle und soziale Prägungen unsere Wahrnehmung, unser Denken und Handeln beeinflussen und welche Rolle Religion und Kultur im gesellschaftlichen Zusammenleben sowie in politischen Systemen weltweit spielen. Anhand globaler Beispiele diskutieren wir, wie kulturelle Zuschreibungen zu Stigmatisierung führen können und welche Maßnahmen notwendig sind, um Gewalt gegen Mädchen und Frauen, etwa in Form von Kinder- und Zwangsheirat zu bekämpfen.

Schutz der Ökosysteme und Sandbanken - wer trägt die Verantwortung?

Schutz der Ökosysteme und Sandbanken - wer trägt die Verantwortung?

Im Jahr 2010 wurden im japanischen Nagoya die so genannten Aichi-Ziele zum weltweiten Schutz der Artenvielfalt formuliert. Diese Kernziele zum Schutz der Biodiversität sollten bis 2020 erreicht werden. Dazu zählen u.a. Ressourcenverbrauch beschränken; Regenwaldrodungen stoppen, Flächenfraß eindämmen; Überfischung vermeiden, marine Ökosysteme schützen; Korallenriffe schützen; mehr wirksame Schutzgebiete an Land und im Meer; Artensterben stoppen, Biodiversität erhalten; Wüstenbildung bekämpfen und die Bedürfnisse indigener Gruppen schützen. Mindestens ein Viertel der gesamten Landfläche der Erde ist durch Nutzungs- oder Eigentumsrechte Land indigener Menschen. Doch der Raub dieser Landflächen, das sog. Landgrabbing, ist zu einer immensen globalen Land- und Menschenrechtsproblematik geworden. Dabei spielen in der EU ansässige Akteurinnen und Akteure bei Landgrabbing und den damit verbundenen Menschenrechtsverstößen außerhalb Europas eine wichtige Rolle. Am Fallbeispiel der Palmölproduktion (Palmen-Monokulturen) in Malaysia, Nigeria oder Honduras können in diesem Akademie die Zusammenhänge und Folgen von Landraub, Menschenrechtsverletzungen und die Abholzung von Regenwäldern beleuchtet werden. Denn anstelle einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt wächst eintönig Palme neben Palme. Die Folgen von Rodungen sind auch auf lange Sicht fatal. Auf abgeholzten und landwirtschaftlich übernutzten Flächen kommt es häufig zu Bodendegradation. Hierbei verliert der Boden seine Nährstoffe, die Vegetationsschicht geht verloren und das vorher fruchtbare Land wird entweder durch starke Regenfälle und Wind abgetragen oder versalzt und wird zur Steppe und Wüste bei einem Mangel an Regen. 

Ferner beleuchten wir auch das Konfliktpotenzial der unkontrollierten Nutzung des Rohstoffes Sand. In Vietnam wird Sand bereits knapp. Flusseinzugsgebiete werden genutzt, um Sand aus den Flüssen zu fördern, es bilden sich keine Flussdelten mehr. Außerdem wird der Sand von Stränden gewonnen, ganze Inseln werden dafür abgebaggert. Inzwischen verbieten Staaten wie Malaysia, Vietnam und Kambodscha den Sandexport, was zu illegalem Handeln führt. Sand findet sich in Beton ebenso wie in Handys, Kosmetik und Chips. In vielen Teilen der Welt ist ein regelrechter Krieg um Sand entbrannt

Dabei steht die Frage im Fokus der Akademie: Wie sehr müssen nationale und internationale Prozesse zum Schutz der Ökosysteme miteinander verschränkt und kohärent gestaltet sein? Am Beispiel der internationalen Meerespolitik könnten die Akteure und die Bedeutung der internationalen Konferenzen der Kleinen Inselentwicklungsländer (SIDS4) der Vereinten Nationen beleuchtet sowie auf die Gutachten des Internationalen Seegrichtshofs zu den Verpflichtungen in Zeiten der Klimakrise und zur kritischen Situation der Big Ocean States eingegangen werden. Und weiter: Welche Regeln zum Tiefseebergbau bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) im Kontext weltweit wachsender Offshore-Aktivitäten gibt es? Was sind die Folgen solcher Offshore-Aktivitäten?

Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik

[Wiesbaden, 17.04.2025] Globales Lernen, faire Beschaffung und Partnerschaften in aller Welt: Die Deutschen Länder stellen vom 24. bis 27. April 2025 ihr entwicklungspolitisches Engagement auf der Messe FAIR Handeln in Stuttgart vor.  

Die Deutschen Länder  sind mit ihrem entwicklungspolitischen Engagement zu Gast am Stand 1C60 des Staatsministeriums Baden-Württemberg in Halle 1. Der Messeauftritt der Deutschen Länder gibt Einblicke in die vielfältige entwicklungspolitische Arbeit der Deutschen Länder. Die Länder werden seitens des World University Service – Deutsches Komitee e. V. (WUS) unterstützt, der u. a. das Portal www.ez-der-laender.de verantwortet.

Die Messe FAIR HANDELN wird von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und der Landesmesse Stuttgart veranstaltet. Sie präsentiert umfangreiche  Angebote, Organisationen und Produkte des Fairen Handels, der Entwicklungszusammenarbeit, des nachhaltigen Tourismus sowie des nachhaltigen Finanzwesens und der verantwortlichen Unternehmensführung (CSR). Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bietet Fachveranstaltungen und wichtige Informationen für die gesamte Familie. 

So findet während der Messe am 26. April 2025 auch die Entwicklungspolitische Landeskonferenz Baden-Württembergs „Weltbürger: gefragt!“ im Kongress-West des Messegeländes statt. Die Landeskonferenz berät jährlich über die Umsetzung der entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes. 

Weitere Informationen finden Sie auf dem Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik: www.ez-der-laender.de

Rückfragen an: World University Service e. V., Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik, Ansprechpartner: Bastian Ivens, Tel. 0611 944 6170, E-Mail: portal[at]wusgermany.de

Vernetzung, Austausch, Zukunft: Der erste Fachtag der Lehrkräftebildung für nachhaltige Entwicklung am 02.04.2025

Wiesbaden, 15.04.25. Am 02.04.25 hat das Grenzenlos-Team, vertreten von Helen Danso und Solveig Velten, an der Universität Koblenz auf dem ersten Fachtag der Lehrkräfte für nachhaltige Entwicklung (LBNE) das Projekt Grenzenlos sowie das Portal Globales Lernen vorgestellt. Eingeladen wurden sie von der Landeskoordinatorin für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Rheinland Pfalz Frau Anna Bauer. Der Schwerpunkt des Fachtages lag vor allem auf der Vernetzung und dem Austausch der unterschiedlichen anwesenden Akteure aus diversen Institutionen der Lehrkräftebildung. Es gab vor Ort ein Angebot an zahlreichen Begegnungsmöglichkeiten wie dem Markt der Möglichkeiten, auf dem die Besucherinnen und Besucher informiert wurden und ins Gespräch kommen konnten. 

Im Rahmen des Marktes der Möglichkeiten konnte auch das Grenzenlos-Team an einem Stand über  Grenzenlos und das Portal Globales Lernen informieren. Unterstützt wurde das Team dabei von der langjährigen Grenzenlos-Aktiven Amy Ndiaye, die von ihren persönlichen Erfahrungen als außerschulische Lehrpartnerin in berufsbildenden Schulen berichtete. Ein weiteres Highlight des Tages stellten die Vorträge der eingeladenen Referentinnen  und Referenten dar. Hauptrednerin war die renommierte Bildungswissenschaftlerin Prof. Dr. Mandy Singer-Brodowski von der Universität Regensburg. Inhaltlich befasst sie sich mit Transformativem Lernen, der Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltigen Transformationsprozessen im Wissenschaftssystem. Dr. Marion Plien, Leiterin der Fachgruppe Didaktik der Geographie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, bezog sich in ihrem Vortrag auf die transformative Nachhaltigkeitsbildung durch Spiel- und Dokumentarfilme. Jan Wischmann (Studienseminar Weingarten) sprach in seinem Vortrag über den Whole-Institution-Approach als integraler Bestandteil des Vorbereitungsdienstes für angehende Lehrkräfte. Als Leiter des Studienseminares Weingarten stellt er eine wichtige Schlüsselfigur für die Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte in Baden-Württemberg dar und setzt sich für die Verankerung und Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) ein. Er stellt im Rahmen seines Vortrages auch das Grenzenlos-Projekt exemplarisch vor. Das Studienseminar Weingarten ist das erste zertifizierte „Grenzenlos-Studienseminar“.

Der erste Fachtag der Lehrkräfte für nachhaltige Entwicklung war als Tag der Begegnung und Vernetzung ein voller Erfolg. 

Das WUS Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird von den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland gemeinsam mit ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.