Asien

Fördern durch Spielmittel e. V.

Fördern durch Spielmittel e. V.

Immanuelkirchstraße 24
10405 Berlin
Deutschland

Telefon
+49 30 4429293
E-Mail
globales-lernen[at]spielmittel.de
Beschreibung der Organisation

Der inhaltliche Hauptaspekt unserer Projekte zum Globalen Lernen ist das Thema "Faires Spielen“. Unseren Bildungsveranstaltungen liegt dabei ein ganzheitlicher Fairnessbegriff zugrunde, der über die landläufige Wortbedeutung hinausgeht und die vier Dimensionen nachhaltiger Entwicklung umfasst:

  • die ökonomische Dimension àfaire Arbeitsbedingungen / fairer Handel
  • die soziale Dimension àfaires Miteinander; Einsatz für Vielfalt, Inklusion und Akzeptanz; Lernen von anderen Kulturen
  • die ökologische Dimension àFairness gegenüber der Umwelt
  • die politische Dimension àKinderrechte / Lebensbedingungen und Entfaltungsmöglichkeiten von Kindern.

Durch dieses ganzheitliche Verständnis lässt sich der Begriff "Fairness" gut als Synonym für den weitaus abstrakteren Begriff der Nachhaltigkeit verwenden. Der Begriff ermöglicht so Kindern ab dem Grundschulalter ein Gespür und Verständnis für die verschiedenen Aspekte von nachhaltiger Entwicklung zu entwickeln und deren wechselseitige Zusammenhänge zu erfassen, ohne dass dabei die einzelnen Workshop-Einheiten inhaltlich überfrachtet werden.

Unser pädagogischer Ansatz

"Spielen" als Aktivität des alltäglichen Lebens ist in besonderer Weise geeignet, Menschen für Globales Lernen zu interessieren. Spielen (und damit der methodisch-didaktische Einsatz von Spielzeug) ist eine Form des sozialen und kulturellen Handelns, auf das insbesondere Kinder und Jugendliche unmittelbar ansprechen. Es ermöglicht ihnen, eigene Erfahrungen, Alltagswissen und individuelle Deutungsmuster mit Erfahrungen und Wissen von Menschen in anderen Weltgegenden in Beziehung zu setzen. Das Thema "Spielen" erzeugt so bei den Beteiligten Offenheit für transkulturelles Lernen wie auch für die Auseinandersetzung mit Fragen nachhaltigen Wirtschaftens:

Durch Information über Produktions- und Arbeitsbedingungen in der globalisierten Spiel­warenproduktion werden Kinder und Jugendliche für die Folgen unreflektierten Konsums sensibilisiert. Handlungsorientierte kreative Einheiten, wie der Vergleich und das Erproben verschiedenster Spielzeuge aus aller Welt und der Eigenbau von Spielzeugen, ermöglichen es, auf spielerische Weise Handlungsalternativen zu konventionellem wirtschaftlichen Handeln zu erörtern und praktisch zu erkunden: Dies reicht von Fragen der Rohstoff­gewinnung, über Herstellung und Vertrieb von Spielzeugen bis zur Wiederverwertung bzw. Entsorgung der verwendeten Materialien.

Unter dem Schlagwort "faires Spielen" zeigen wir so eine Vielfalt an Möglichkeiten auf, sich durch praktisches Handeln für eine gerechte und nachhaltige globale Entwicklung zu engagieren. Neben dem Gebrauch von fair produzierten Spielzeugen umfasst dies auch die Auswahl von ökologisch unbedenklichen Materialien, das Selber-Bauen von Spielzeug, Tausch und Reparatur von Spielzeugen, Müllvermeidung, Re- und Upcycling u.a.m.

Der Verein Fördern durch Spielmittel e.V. verfolgt als gemeinnütziger Verein einen ganzheit­lichen und inklusiven Ansatz. Im Schnittfeld der Bereiche Spiel, Spielzeug, Kreativität, Inte­gration / Inklusion und Beschäftigung entstand ein vielschichtiges Engagement für und mit Menschen mit Behinderungen und / oder Ausgrenzungserfahrungen.

Ausgangspunkt des 1991 gegründeten Vereins war und ist die Entwicklung neuartiger Spiel-mittel im Rahmen von internationalen UNESCO-Kreativitätsworkshops. Daraus erwuchsen viele weiterführende Projekte; bis heute ist der Verein u. a. in folgenden Bereichen aktiv:

  • Ludothek Prenzlauer Berg / Familienzentrum, Spielzeugausleihe und außerschulischer Lernort zum Globalen Lernen
  • Familienarbeit, insbesondere mit Angehörigen von Kindern ­mit Behinderungen
  • Arbeit & Bildung: Praxis- und Trainingsangebote für Kinder und Jugendliche mit und ohne Förderbedarf
  • Computerlabor für Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
  • Projekte im Bereich Globales Lernen mit interaktiven Workshops und Freizeitangeboten (incl. Spielzeugbau, Comiczeichnen und Spielzeugtauschbörsen)
  • Fortbildungen zu Spiel und Spielzeugbau für Laien und Fachleute
  • Zweckbetrieb Schneiderei (Tätigkeit von Menschen mit und ohne Behinderungen auf dem 1. Arbeitsmarkt sowie Lehrlingsausbildung)
  • Projekte im Strafvollzug für Frauen: Spielen und soziale Begegnung für Kinder inhaftierter Frauen / Spiel und Spielzeugbau mit inhaftierten Müttern

Der Verein ist anerkannter Träger der Freien Jugendhilfe, Mitglied des DPW und in vielen Gremien und Netzwerken aktiv. Finanzielle Unterstützung erhält er vor allem in Form von Projektförderungen durch Stiftungen, aber auch von Bund, Land und Kommunen, Spenden, ehrenamtlicher Arbeit u. a. m.

Partnerregionen

Partnerländer

Organisationstyp

Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
Europäische und Internationale Zusammenarbeit

Rathausallee 12
53757 Sankt Augustin
Deutschland

Telefon
+49 30 26996-3260
E-Mail
gerhard.wahlers[at]kas.de

Dienstleistungen

Partnerregionen

Partnerländer

Organisationstyp

ZEP - Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik

ZEP - Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik
Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik an der Otto-Friedrich Universität Bamberg

Markusplatz 3
96047 Bamberg
Deutschland

Telefon
+49 951 863-1832
E-Mail
zep.allgpaed[at]uni-bamberg.de
Beschreibung der Organisation

Zukünftige Dimensionen entwicklungspädagogischer Arbeit sind heute weitgehend unbekannt. Unsere globalen Lebensräume und Alltagswelten entwickeln sich in immer komplexeren Zusammenhängen. Alte Gewissheiten lösen sich auf, neue Orientierungen sind nur selten zu erkennen. So wird es immer schwerer, auf die neuen Herausforderungen entwicklungspädagogisch sinnvolle Antworten zu finden, die es ermöglichen, das Wissen und die Verhaltensweisen für eine zukunftsorientierte Lebensweise zu vermitteln. Mit der Zeitschrift ZEP haben die HerausgeberInnen und MitarbeiterInnen seit dem Jahr 1978 ein Medium geschaffen, Entwicklungspädagogik und internationale Bildungsforschung öffentlich werden zu lassen.

Dienstleistungen

Organisationstyp

YFU - Deutsches Youth For Understanding Komitee e. V.

YFU - Deutsches Youth For Understanding Komitee e. V.
Öffentlichkeitsarbeit

Oberaltenallee 6
22081 Hamburg
Deutschland

Telefon
+49 40 227002-0
E-Mail
info[at]yfu.de
Beschreibung der Organisation

YFU ist eine gemeinnütziger Schüleraustauschorganisation. Wir vermitteln Schüler in über 30 Länder und nehmen Schüler aus über 40 Ländern in Deutschland auf. Die Schüler leben ein Jahr in Gastfamilien und gehen zur Schule.

Organisationstyp

Northumbria University Newcastle

Northumbria University Newcastle
Sociology and Criminology Department

Sutherland Building
Newcastle-upon-Tyne
NE1 8ST
Vereinigtes Königreich

Telefon
+44 (191) 232 6002
E-Mail
matt.smith[at]northumbria.ac.uk

Dienstleistungen

Partnerregionen

Organisationstyp

Marie-Schlei-Verein e. V.

Marie-Schlei-Verein e. V.

Grootiushof
Grootsruhe 4
20537 Hamburg
Deutschland

Telefon
+49 40 41496992
E-Mail
marie-schlei-verein[at]t-online.de
Beschreibung der Organisation

Der Marie-Schlei-Verein e. V. wurde 1984 in Erinnerung an die frühere Entwicklungshilfeministerin Marie Schlei gegründet. Die satzungsmäßigen Ziele des gemeinnützigen Vereins sind "die Förderung der Zusammenarbeit mit armen Frauen, Gruppen von Frauen und Frauenorganisationen in Stadt und Land, die Förderung der Bildung und Ausbildung von Frauen, die Aufklärung über die Hintergründe von Not und Ungerechtigkeit, die Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau, die Verbreitung von Informationen, die das Verständnis für die Situation der Frauen herstellen und vertiefen, um so die Mitverantwortung und Hilfsbereitschaft für die Frauen und damit für die Menschen in den Entwicklungsländern zu verstärken."

Der Marie-Schlei-Verein fördert Selbsthilfeprojekte von Frauen für Frauen. Rund 300 Projekte in 45 Ländern, von Argentinien bis Zimbabwe, konnten erfolgreich realisiert werden. Allen Projekten ist gemeinsam, dass sie von einheimischen Frauengruppen und Frauenorganisationen entwickelt und durchgeführt werden. Für erfolgreiche Projekte müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Unterrichtszeiten und Unterrichtsinhalte müssen dem Frauenalltag angepasst sein. Die Projekte müssen erfolgs- und praxisorientiert sein, um den Frauen die zusätzliche Arbeitsbelastung erträglich zu machen. Projektarbeit ist Zusatzarbeit: Kochen, Kinderbetreuung, Haushalt, Wasser- und Brennstoffholen nimmt ihnen niemand ab. Trotzdem wollen und brauchen Frauen diese Projekte. Sie sind oftmals ihre einzige Chance auf Bildung und Ausbildung und so auf ein eigenes Einkommen. Unsere Partnerinnen entscheiden selbst über "ihr" Projekt. Sie verwalten die benötigten Mittel selbst. Sie erfahren schwesterliche Solidarität. So kommt eine partnerschaftliche und gleichberechtigte Zusammenarbeit zustande. Der Marie-Schlei-Verein will Chancengleichheit und Gerechtigkeit.

Partnerregionen

Organisationstyp

AAI - Afro-Asiatisches Institut Salzburg

AAI - Afro-Asiatisches Institut Salzburg

Wiener Philharmoniker Gasse 2
5020 Salzburg
Österreich

Telefon
+43 662 84141311
E-Mail
office[at]aai-salzburg.at
Beschreibung der Organisation

Das Afro-Asiatische Institut Salzburg (AAI) ist eine eigenständige, aber universitätsnahe Einrichtung und wird aus öffentlichen und kirchlichen Mitteln finanziert. Das Ziel des AAI ist es, entwicklungspolitische Bildungsarbeit zu leisten, interkulturelle Begegnungen zu ermöglichen und den interreligiösen Dialog zu fördern.  
Das AAI ist ein Begegnungsort für unterschiedliche Kulturen und Religionen. Mit einem vielseitigen Bildungs- und Kulturprogramm werden globale Zusammenhänge aufgezeigt, für Missstände sensibilisiert und entwicklungspolitische Fragestellungen in den Kontext der Globalisierung und ihrer Risiken gesetzt. Dabei kommen Menschen aus dem globalen Süden, Betroffene sowie ExpertInnen gleichermaßen zu Wort. Im Rahmen des AAI Stipendienprogramms werden Studierende aus afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern finanziell unterstützt, persönlich begleitet und in das Bildungsprogramm eingebunden.