Universität Hamburg, Institut für internationale Angelegenheiten
Rothenbaumchaussee 33
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Heidelberger Institut für internationale Konfliktforschung e. V. (HIIK) am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg
Das HIIK ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der sich der Erforschung, Dokumentation und Auswertung innerstaatlicher und internationaler politischer Konflikte widmet. Der Verein ging 1991 aus einem Forschungsprojekt "Konflikte seit 1945" von Prof. Dr. Frank R. Pfetsch am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg hervor.
Das HIIK veröffentlicht jährlich im Dezember ein Konfliktbarometer. Das Konfliktbarometer gibt die jährliche Soll- und Haben-Bilanz des globalen Konfliktgeschehens wieder. Das Konfliktbarometer ist nach fünf Weltregionen gegliedert und führt alle aktuellen Konflikte in ausführlichen Tabellen und kurzen, beschreibenden Textteilen auf. Ferner sind die globalen Trends im Konfliktverhalten der Staaten sowie die im jeweiligen Jahr ergriffenen Maßnahmen zur Konfliktbeilegung aufgenommen. Putsche, Putschversuche, Akte des Internationalen Terrorismus sowie neu ergriffene Maßnahmen der Konfliktbearbeitung werden ebenfalls erfasst.
Das HIIK erfasst in seiner Datenbank Kosimo Informationen zu politischen Konflikten ab 1945. Seit 2003 führt es ein relationales Datenbanksystem, das den Datensatz von Kosimo 1.3 (Konfliktdatenbank) vollständig überarbeit, aktualisiert und erweitert hat. Derzeit enthält Kosimo 2.0 Informationen zu weit mehr als 500 Konflikten in über 2.500 Teilphasen. Die neue Konzeption ermöglicht die detaillierte Darstellung des Konfliktverlaufs in gewaltsamen und nicht-gewaltsamen Phasen anhand der systematischen Erfassung der Einzelmaßnahmen des Konfliktaustrags. Die Datenbank enthält zudem umfangreiche Angaben zur Struktur staatlicher und nicht-staatlicher Akteure, die in Jahreszeitreihen erfasst sind.
Das HIIK erstellt regionale oder globale Auszüge, Auszählungen und Analysen aus der KOSIMO-Datenbank für Journalisten, Interessierte, Forschende, Institute und öffentliche Einrichtungen.
Augustenstraße 124
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Der Ökumenische Vorbereitungsausschuss (ÖVA) zur Interkulturellen Woche bereitet die jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) bundesweit vor. Er empfiehlt eine inhaltliche Schwerpunktsetzung, schlägt ein Motto vor, führt jährlich die bundesweite Vorbereitungstagung durch, stellt Materialien für die Vorbereitungsgruppen vor Ort zur Verfügung und organisiert eine zentrale bundesweite Auftaktveranstaltung.
In den ÖVA werden von den Kirchen 15 Mitglieder berufen. Bis zu sechs weitere Mitglieder werden aus Institutionen, Organisationen und gesellschaftlich wichtigen Bereichen kooptiert.
Was ist die Interkulturelle Woche?
Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In 2016 wurden in mehr als 500 Städten und Gemeinden rund 5.000 Veranstaltungen durchgeführt. Der Tag des Flüchtlings ist Bestandteil der Interkulturellen Woche.
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