Leuphana Universität Lüneburg
Universitätsallee 1
C1.002
21335 Lüneburg
Niedersachsen
Deutschland
Universitätsallee 1
C1.002
21335 Lüneburg
Niedersachsen
Deutschland
Stresemannstraße 94
Europahaus
10963 Berlin
Deutschland
Das BMZ als oberste Bundesbehörde plant und steuert die Entwicklungspolitik der Bundesregierung und ist gleichzeitig für deren Umsetzung zuständig. Dabei ist Entwicklungspolitik mehr als Einsatz für weltweit menschenwürdige Lebensbedingungen. Als internationale Strukturpolitik ist sie ein Instrument, die gemeinsamen Interessen und Herausforderungen aller Völker wirksam und nachhaltig zu verwirklichen. Das Ministerium hat Sitz in Bonn und Berlin.
Politik auf drei Ebenen
Das BMZ agiert auf drei Ebenen: im eigenen Land, in den Partnerländern, in internationalen Organisationen. Entwicklungspolitik gestaltet mit, wenn es darum geht durch neue internationale Ordnungen im Welthandel oder durch Umweltabkommen die Schuldenlast der ärmsten Länder zu erleichtern, die Klimaerwärmung zu stoppen, Frieden zu sichern oder internationale Strategien gegen die Armut zu entwickeln. Entwicklungsprogramme fördern dort, wo die Eigenanstrengungen unserer Partnerländer nicht ausreichen. Durch Aufklärungs- und Bildungsarbeit mobilisieren wir breite gesellschaftliche Unterstützung in unserem Land.
Regeln der Zusammenarbeit
Entwicklungspolitik kann nur sinnvoll wirken, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. In der Zusammenarbeit mit unseren Partnern achten wir daher auf die folgenden Kriterien: Achtung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit, Beteiligung der Bevölkerung am politischen Prozess, Schaffung einer marktfreundlichen und sozial orientierten Wirtschaftsordnung und Entwicklungsorientierung des staatlichen Handelns. Weitere Prinzipien sind Partizipation und Eigenverantwortung.
Unsere Aufgaben
Das BMZ entwickelt die Leitlinien und Schwerpunkte der Entwicklungspolitik. Das BMZ vertritt bei internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen (VN), der Weltbankgruppe oder der Welthandelsorganisation (WTO) entwicklungspolitische Interessen und gestaltet internationale Vereinbarungen mit. In Zusammenarbeit mit staatlichen Durchführungsorganisationen und nichtstaatlichen Hilfswerken führt das BMZ in den Partnerländern Projekte und Programme durch.
Walpodenstraße 10
55116 Mainz
Rheinland-Pfalz
Deutschland
Aktion Tagwerk e. V. organisiert jährlich die bundesweite Kampagne "Dein Tag für Afrika". Die Idee ist einfach und bleibt aktuell: Schülerinnen und Schüler in Deutschland gehen an einem Tag im Schuljahr anstatt zur Schule arbeiten oder organisieren einen Spendenlauf, Flohmarkt, etc. und spenden Ihren Lohn für Bildungsprojekte in fünf Ländern Afrikas.
Die Kampagne wird begleitet von umfassenden Angeboten zum Globalen Lernen, wie z.B. Unterrichtsmaterialien, Vorträge und Workshops für teilnehmende Schulen, Fotoausstellungen einer Zeitung zur Kampagne und vielem mehr.
Postanschrift: 01095 Dresden
Archivstraße 1
01097 Dresden
Sachsen
Deutschland
Der Freistaat Sachsen unterstützt das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung zugunsten einer zukunftsfähigen Gesellschaft im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und den damit verbundenen Zielen für nachhaltige Entwicklung. In gemeinsamer Verantwortung mit Bund und Kommunen wird Sachsen seinen Beitrag zur Erreichung der Ziele bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus leistet. Die im Rahmen der Agenda 2030 beschlossenen 17 Nachhaltigkeitsziele gelten für alle Staaten der Erde. Ein wichtiger Baustein ist die Unterstützung der Entwicklungszusammenarbeit. Die entwicklungspolitischen Leitlinien des Freistaates Sachsen wurden in die sächsische Nachhaltigkeitsstrategie 2018 integriert. www.nachhaltigkeit.sachsen.de
Sachsen versteht Entwicklungszusammenarbeit als Querschnittsaufgabe und möchte diese unter bereiter Mitwirkung der Bevölkerung, des Entwicklungspolitischen Netzwerks Sachsen e. V. (ENS) und der weiteren Akteure, wie den kirchlichen Entwicklungsorganisationen oder Nichtregierungsorganisationen, die nicht im ENS organisiert sind, umsetzen. Die Entwicklungszusammenarbeit des Freistaates Sachsen wird in der Sächsischen Staatskanzlei koordiniert. Seit 2017 unterstützt der Freistaat Sachsen, neben langjähriger und breit angelegter entwicklungspolitischer Bildungsarbeit im Inland, nun auch entwicklungspolitische Projekte und Initiativen im Ausland. Über die Stiftung Nord-Süd-Brücken erhalten zivilgesellschaftliche Organisationen aus Sachsen die Möglichkeit, Mittel aus einem sächsischen Kleinprojektefonds zu beantragen. www.internationales.sachsen.de/entwicklungszusammenarbeit-4193.html
Ferner werden mit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen des Bund-Länder-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Projekte im Bereich Infektionsmedizin bzw. Arzneipflanzen in Uganda umgesetzt.
Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit innerhalb und außerhalb von Schulen leistet der Freistaat Sachsen seit vielen Jahren. Bildungsangebote, Veranstaltungshinweise und Materialien zur nachhaltigen Bildung sind online abrufbar www.bne-sachsen.de. Derzeit sind acht Eine Welt-Promotorinnen und -Promotoren in Sachsen tätig, die für Globalen Lernen und eine nachhaltige Lebensweise werben. Die Angebote richten sich an Bildungseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Volkshochschulen oder Jugendfreizeitstätten.
In Dresden ist zudem das deutschlandweit zweite wissenschaftliche Institut der Universität der Vereinten Nationen (UNU) ansässig. Es wird vom Freistaat Sachsen und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert wird. Das United Nations University Institute for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources (UNU-FLORES) https://unu.edu/flores beschäftigt sich mit internationalen Strategien zur nachhaltigen Ressourcennutzung und bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik. UNU-Flores ist die einzige Untereinheit der Vereinten Nationen mit Sitz in Sachsen und ein einzigartiger Akteur der entwicklungspolitischen wissenschaftlichen Arbeit.
Wolbecker Straße 270 C
48155 Münster
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Eschenstraße 14
45134 Essen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
atavus e. V. berät Schulen und Bildungseinrichtungen bei der Einrichtung von Färbergärten. Färbergärten dienen der Erhaltung der Biodiversität der Nutzpflanzenvielfalt und fördern fachübergreifendes Lernen. Färbergärten dienen der Farbherstellung und -nutzung im Sinne der Agenda 21. Über Themen wie Kosmetik, Autolacke und Malfarben werden Kinder und Eltern gleichermassen dazu angeregt über Themen wie Ökologie, Ökonomie und Soziales nachzudenken und Möglichkeiten geschaffen sich aktiv einzubringen. atavus e. V. bietet neben dem dye-plant Institut in Essen Altendorf, dem internationalen Färbergarten Gelsenkirchen, den Färbergärten in Südafrika zahlreiche Möglichkeiten der Vernetzung. Wir möchten durch Einbeziehung des Handwerks auch immer mehr kleine Wirtschaftskreisläufe errichten, wo die Kinder als Multiplikatoren der Idee des wieder "selbermachens" von Produkten und Kultur auch die Möglichkeiten von Ausbildungsplätzen finden. Besonders unterstützt werden wir dabei von der Unesco Stadt Gelsenkirchen. Sie macht sich in diversen Aktionen auf den Weg von der Industriestadt zur Stadt der "1000 Farben" zu werden. Im internationalen Austausch mit Südkorea (Kulturaustausch), Aserbaijan (Farbstoffextraktion), Litauen (Afrikaworkshop), Südafrika (Kosmetik), Nicaragua (Manufaktur) und zahlreichen europäischen Partnern (Ruhr 2010) fahren wir derzeit einige Projekte die alle miteinander vernetzt sind. Die Selbstverantwortung und die Freude am Lernen wird an diversen weiteren Orten vermittelt: Landesgartenschau Hemer 2010, europäischer Filmpreis 2009, Vilnius 2009, BNE-Konferenz 2009, Afrika Tagung NRW 2009, Kaffeegarten Eine Weltnetz 2010, Mondialogo-Unesco, internationales Färbercamp 2010 u.a.
Mercatorstraße 3
24106 Kiel
Schleswig-Holstein
Deutschland
Die Landesregierung Schleswig-Holstein, namentlich das für Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zuständige Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN), unterstützt mit Erfolg die Aktivitäten entwicklungspolitischer Initiativen u. a. über eine jährliche Zuwendung an das Landesnetzwerk Bündnis Eine Welt (BEI) Schleswig-Holstein sowie entwicklungsbezogene Projekte von Nichtregierungsorganisationen durch Zweckerträge der landeseigenen Lotterie „BINGO!“. Zudem ist das Land Kooperationspartner und leistet seinen Anteil an der Finanzierung von Stellen im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innen-Programms des BMZ. Die Landesregierung arbeitet in den bundesweiten Gremien der Entwicklungszusammenarbeit mit dem BEI vertrauensvoll zusammen.
Das MEKUN kooperiert überdies mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global (hier vor allem in dem Projekt Global Nachhaltige Kommune), mit der 2020 eine neue Vereinbarung geschlossen wurde, die auch einen finanziellen Beitrag des MEKUN enthält. Mit der Ev. Luth. Kirche in Nordeutschland (Nordkirche) gibt es eine unterzeichnete Vereinbarung zur Zusammenarbeit zu EZ-und Nachhaltigkeitsthemen.
Arbeitsschwerpunkt des Ministeriums im Bereich der EZ ist die Bewusstseinsbildung der Bürgerinnen und Bürger im eigenen Bundesland. Hierbei wird die EZ weit über ihre originäre Bedeutung hinaus auch als ein zentrales Element bei der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) verstanden. So hat der schleswig-holsteinische Landtag am 1. Juni 2021 in Zusammenhang mit dem UNESCO-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ und dem Nationalen Aktionsplan eine Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung verabschiedet und 2022 nahm eine BNE-Geschäftsstelle ihre Arbeit auf. Ergänzt wird der Bildungsauftrag durch das Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein sowie durch die Vor-Ort-Dependance des regionalen Nachhaltigkeitsnetzes des Nachhaltigkeitsrates (RENN.nord-SH) - insbesondere durch das 2022 startende bundesweite Gemeinschaftswerk. Ein weiterer Baustein der EZ-Arbeit im Lande und Umsetzung von SDGs in den Bereichen nachhaltiger und fairer Beschaffung ist die 2020 gestartete Kompetenzstelle Nachhaltige Beschaffung und Vergabe (KNBV) des Ministeriums mit einer Verstetigung ihrer Aufgaben bis 2030. Die KNBV unterstützt alle Landesdienststellen und Kommunen bei der Umstellung ihrer Beschaffungen hin zu nachhaltigen und fairen Produkten.
Mit der Mitgliedschaft im Forum Nachhaltiger Kakao e. V. möchte das Ministerium im Land ein Zeichen für verantwortungsvolles Handeln in der Ernährungswirtschaft setzen. Gespräche mit der hiesigen Süßwarenindustrie führten zu einigen neuen Mitgliedschaften in dem Forum.
Das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur (MBWFK) unterstützt Globales Lernen sowie das Erlernen entwicklungspolitischer Zusammenhänge, wie aus den neuen Fachanforderungen insbesondere für das Fach Geographie hervorgeht. Besonderes leisten hier die Schulen im Rahmen der schleswig-holsteinischen Initiative „Zukunftsschule.SH“. Derzeit engagieren sich mehr als 220 Schulen in diesem Bereich. Auf einer großen BNE-Konferenz, einer gemeinsamen Veranstaltung vom Bildungsministerium und Umweltministerium, der Christian-Albrechts-Universität und dem Leibnitz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holsteins und dem Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume, haben im Februar 2020 mehr als 500 Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sich unter anderem mit Fragen des Globalen Lernens und vielen anderen globalen Herausforderungen beschäftigt. Außerdem ist Globales Lernen ein Schwerpunktthema der UNESCO-Projektschulen. Das UNESCO Baltic Sea Project-Netzwerk hat unter Federführung der deutschen Schulen im Mai 2021 unter dem Titel „Digital Aaroe“ ein internationales digitales Camp zum Thema Global Citizenship Education veranstaltet. Das Bildungsministerium fördert seit Februar 2021 Bildungsveranstaltungen im Onlineformat zum Globalen Lernen an Schulen in Schleswig-Holstein. Diese zeigen globale Zusammenhänge auf und helfen, das eigene Handeln kritisch zu reflektieren.
Kolpingstraße 7
49069 Osnabrück
Niedersachsen
Deutschland
UBINOS ist der wissenschaftliche Teil der Arbeit des Vereins für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück e. V., der eine universitätsnahe Einrichtung der Universität Osnabrück ist und der zahlreiche Praxisprojekte durchführt.
UBINOS betreibt Forschung, Entwicklung, Beratung, Kommunikation im Bereich Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung /Globales Lernen und unterstützt die vereinseigenen Projekte, zu denen u.a. ein seit 2002 bestehendes internationales Kooperationsprojekt mit dem Baikalinformationszentrum GRAN in Ulan-Ude (Russland) gehört.
Ein herausragendes Projekt von UBINOS ist die Online-Literaturdatenbank BNELIT, die zur Zeit ca. 40.000 Publikationen und 7.500.00 Wörter Infos dazu umfasst und ständig ausgebaut wird.
Inhaltliche Schwerpunkte der Datenbank sind
Die Datenbank umfasst alle formalen, nonformalen und informellen Bildungsbereiche und bietet umfassende Infos zu den erfassten Publikationen sowie viele Recherchemöglichkeiten.
Sträßchensweg 3
53113 Bonn
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Don Bosco Mondo e.V. engagiert sich weltweit für notleidende junge Menschen. Straßenkinder, ehemalige Kindersoldaten, misshandelte, ausgebeutete oder kriminalisierte Jugendliche bekommen die Chance auf einen Neuanfang. Ihre Religion, Nationalität oder ihr Geschlecht spielen dabei keine Rolle.
Als Nichtregierungsorganisation (NRO) unterstützt Don Bosco Mondo die weltweiten Bildungsprojekte der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern mit Spenden, Fördermitteln, Stiftungsgeldern, Know How und dem Engagement weitsichtiger Kooperationspartner. Als Träger des DZI- Spendensiegels verpflichten wir uns freiwillig dem transparenten, sparsamen und bedachten Umgang mit unseren Mitteln.
Kaiserswerther Straße 16/18
14195 Berlin
Berlin
Deutschland