Gesundheit

Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg

Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg
Referat Entwicklungspolitik

Hermannstraße 15
20095 Hamburg
Hamburg
Deutschland

Telefon
+49 40 42831-2500
E-Mail
anacatarina.sebode[at]sk.hamburg.de
Beschreibung der Organisation

Hamburg leistet seit langem einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im globalen Kontext. Projekte und Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland sowie entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Hamburg bilden die Komponenten Hamburger Entwicklungspolitik.

Sachlicher Schwerpunkt bei der Förderung von Auslandsprojekten sind zum einen Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen von Armut, zur Förderung der Gleichstellung der Frauen, zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung sowie des Umwelt- und Ressourcenschutzes und zum anderen die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur in Großstädten.

Von besonderer Bedeutung sind Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in León/Nicaragua, Hamburgs Partnerstadt seit 1989, und Dar es Salaam/Tansania (seit 2010 offiziell Partnerstadt, seit 2011 Entwicklung einer kommunalen Klimapartnerschaft). Mit der 2005 errichteten Hamburger Stiftung Asien-Brücke hat der Senat ein eigenständiges Förderinstrument für Projekte nachhaltiger Entwicklung in Süd- und Südostasien geschaffen. Auch direkt fördert die Stadt Projekte nichtstaatlicher Gruppen und Initiativen. Damit wird das bürgergesellschaftliche Engagement angeregt und entwicklungspolitisches Bewusstsein in Hamburg gestärkt.

Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung stellen eine wichtige Ergänzung der Projektförderung dar. Im Rahmen eines Stipendienprogramms werden hauptsächlich Fachkräfte aus Nicaragua, Tansania und Indien zu Qualifizierungsaufenthalten nach Hamburg eingeladen.

Hamburg begrüßt das entwicklungspolitische Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger und kooperiert in Vorhaben mit den zahlreichen nichtstaatlichen Organisationen, Initiativen und Netzwerken. Um für das Anliegen des Fairen Handels zu werben, beteiligt sich der Senat seit 2006 an dem Aktionsbündnis „Hamburg mal fair“ mit den lokalen Trägern der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit. Seit 2008 verlangen die Hamburger öffentlichen Beschaffungsstellen zudem bei Ausschreibungen Erklärungen zur Einhaltung der Kernarbeitsnormen der ILO im Produktionsprozess der gelieferten Waren, seit 2017 gilt eine landesgesetzliche Sollvorschrift zum bevorzugten Einkauf fair gehandelter Produkte. Schon seit 2011 trägt Hamburg die Auszeichnung als „Fairtrade-Stadt“.

Hamburg ist mit bislang zwei Stellen – für Fairen Handel und für Globales Lernen – am Fachpromotorenprogramm beteiligt.

Bei der Ausrichtung seiner entwicklungspolitischen Aktivitäten konsultiert der Senat den von ihm eingesetzten Hamburger Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik.

Hamburgs Entwicklungspolitik umfasst noch weitere Bereiche, in denen die Stadt über spezielle Ressourcen oder besonderes Fachwissen verfügt. Beispiele hierfür sind die Nord-Süd-Forschung im German Institute for Global and Area Studies (GIGA), der kulturelle Dialog mit den Ländern im globalen Süden, die Förderung des Süd-Nord-Handels sowie die tropenmedizinische Forschung und Ausbildung.

Partnerländer

Organisationstyp

EPiZ - Entwicklungspädagogisches Informationszentrum

EPiZ - Entwicklungspädagogisches Informationszentrum

Wörthstraße 17
72764 Reutlingen
Baden-Württemberg
Deutschland

Telefon
+49 7121 9479982
E-Mail
info[at]epiz.de
Beschreibung der Organisation

Das Entwicklungspädagogische Informationszentrum EPiZ in Reutlingen ist ein Haus des Globalen Lernens, das sowohl regional, überregional wie auch bundesweit und international tätig ist.

Im EPiZ ist das Programm Bildung trifft Entwicklung (BtE) angesiedelt, das Globales Lernen mit Referent/-innen aus der Entwicklungszusammenarbeit, aus entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten und mit Menschen aus Ländern des globalen Südens ermöglicht. Die Bibliothek mit spannenden entwicklungspolitischen Materialen und das Globale Klassenzimmer ermöglichen vielseitige Möglichkeiten sich miteinander mit globalen Themen zu befassen. Räume, die unseren Gästen die ganze Welt in ihrer kulturellen Vielfalt eröffnen und gleichzeitig Handlungsalternativen für die Eine Welt zeigen können.

Partnerregionen

ILZ - Interdisziplinäre Lateinamerikazentrum

ILZ - Interdisziplinäre Lateinamerikazentrum
Universität Bonn

Genscherallee 3
53113 Bonn
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Telefon
+49 228 73 4900
E-Mail
ilz[at]uni-bonn.de

DVV International - Institut für Internationale Zusammenarbeit des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e. V.

DVV International - Institut für Internationale Zusammenarbeit des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e. V.

Obere Wilhelmstraße 32
53225 Bonn
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Telefon
+49 228 9756943
E-Mail
info[at]dvv-international.de

Partnerregionen

Organisationstyp

Bistum Hildesheim

Bistum Hildesheim
Diözesanstelle Weltkirche
Bischöfliches Generalvikariat, Hauptabteilung Pastoral

Domhof 18-21
31134 Hildesheim
Niedersachsen
Deutschland

Telefon
+49 5121 307-229
E-Mail
weltkirche[at]bistum-hildesheim.de
Beschreibung der Organisation

Die Diözesanstelle Weltkirche ist Teil der bischöflichen Verwaltung, dem Bischöflichen Generalvikariat der Diözese Hildesheim. Eine Diözese - im deutschsprachigen Raum wird auch der Begriff "Bistum" verwendet - ist in der röm.-kath. Kirche das Gebiet, welches einem Bischof untersteht. Die Diözesanstelle Weltkirche ist eine Fachstelle für die Themenbereiche Weltkirche und Eine Welt.

Wichtige Arbeitsbereiche:

  • Bolivien-Partnerschaft (Informationen, Materialien, Gäste, Begegnungsreisen)
  • Finanzielle Förderung von entwicklungspolitischer und weltkirchlicher Bildungs- und Lobbyarbeit
  • Fortbildungsveranstaltungen für Multiplikator*innen
  • Vermittlung von Gästen aus den Ländern des Südens und Osteuropas sowie von Referent*innen
  • Materialien und Informationen zur Kampagne 'erlassjahr.de'

Partnerländer

Organisationstyp

DSW - Deutsche Stiftung Weltbevölkerung

DSW - Deutsche Stiftung Weltbevölkerung

Hindenburgstraße 25
30175 Hannover
Niedersachsen
Deutschland

Telefon
+49 511 94373-0
E-Mail
hannover[at]dsw.org
Beschreibung der Organisation

Die DSW setzt sich für eine menschenwürdige Verlangsamung des Bevölkerungswachstums ein, indem sie in ihren Projekten in Afrika und Asien Jugendlichen zeigt, wie sie sich vor AIDS und ungewollten Schwangerschaften schützen können. Zudem informiert die DSW über Ursachen und Auswirkungen des Bevölkerungswachstums.

Partnerregionen

Partnerländer

Organisationstyp

KED – Kirchlicher Entwicklungsdienst der evangelischen-lutherischen Landeskirchen in Braunschweig und Hannovers

KED – Kirchlicher Entwicklungsdienst der evangelischen-lutherischen Landeskirchen in Braunschweig und Hannovers

Archivstraße 3
30169 Hannover
Niedersachsen
Deutschland

Telefon
+49 511 35 37 49 24
E-Mail
koch[at]ked-niedersachsen.de
Beschreibung der Organisation
  • Tagungen und Seminare zur Nord-Süd-Thematik
  • Multiplikator/-innenberatung

Organisationstyp

BUKO Pharma-Kampagne

BUKO Pharma-Kampagne

August-Bebel-Straße 62
33602 Bielefeld
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Telefon
+49 521 60550
E-Mail
info[at]bukopharma.de
Beschreibung der Organisation

Bittere Pillen aus Deutschland
Die Pharma-Kampagne setzt sich kritisch mit den Schattenseiten des Arzneimittelmarktes in Nord und Süd auseinander. Im Zentrum der Kritik steht die Vermarktung risikoreicher und unwirksamer Medikamente. Mit solchen Produkten erzielen transnationale Konzerne hohe Gewinne und verhindern zugleich eine effektive Behandlung vor allem armer Menschen weltweit. Auch deutsche Firmen – Spitzenreiter im Export – sind an fragwürdigen Geschäften beteiligt. Noch immer sind 39 Prozent aller in der Dritten Welt angebotenen deutschen Medikamente irrational, das heißt wirkungslos, unsinnig zusammengesetzt oder gefährlich. Unsere gezielte Informationsarbeit führte mehrfach zu einem Marktrückzug irrationaler und gefährlicher Arzneimittel.

Unbezahlbar krank?
Gesundheit ist ein Menschenrecht – jedenfalls auf dem Papier. Die Realität sieht anders aus: Millionen von Menschen können sich nicht ausreichend ernähren, verfügen nicht über sauberes Wasser und menschenwürdige Wohnverhältnisse, haben keinen Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten. Die Pharma-Kampagne deckt die Ursachen von Armut und Krankheit auf und thematisiert auch die negativen Folgen wirtschaftlicher Globalisierung. Zugleich setzen wir uns für den Zugang aller Menschen zu lebenswichtigen Arzneimitteln, u.a. zu preiswerten Aids-Medikamenten, ein.

Kritisch und aktuell
Die BUKO Pharma-Kampagne veranstaltet Seminare und Aktionswochen, macht Straßentheater, betreibt Lobbyarbeit und veröffentlicht Informationsmaterial. Der Pharma-Brief berichtet über aktuelle Ereignisse rund um Arzneimittel und Gesundheit.

Die Kampagne ist Teil der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO), einem Netzwerk von über 200 Dritte Welt Gruppen in Deutschland und wurde 1980 gegründet. Als Gründungsmitglied von Health Action International (HAI) ist sie mit gesundheitspolitischen Gruppen in über 70 Ländern vernetzt. Die Kampagne finanziert sich durch Spenden und geringe öffentliche Zuschüsse.